Schützenfest: Königsschießen endet nach nur 15 Schüssen – Karl-Heinz Bruning erhält Ehrenzeichen Maurice Quentmeier regiert in Spenge

Spenge (WB). So schnell kann’s gehen: Nach nur 15 Schüssen fällt der Adler und Maurice Quentmeier ist neuer König der Schützengesellschaft Spenge. Es war das kürzeste Königsschießen der Vereinsgeschichte.

Von Thomas Meyer
Jessica Wiechmann und Maik Ens lassen den neuen Schützenkönig hochleben – seine Königin ist Anna-Lena Hildebrand. Der 20-jährige Landschaftsgärtner geht als »schnellster König« schon jetzt in die Vereinsgeschichte ein.
Jessica Wiechmann und Maik Ens lassen den neuen Schützenkönig hochleben – seine Königin ist Anna-Lena Hildebrand. Der 20-jährige Landschaftsgärtner geht als »schnellster König« schon jetzt in die Vereinsgeschichte ein. Foto: Thomas Meyer

Der 20-Jährige ist zudem die zweitjüngste Majestät, die das Spenger Schützenvolk jemals regiert hat – nachdem Norbert Bobbenkamp vor 45 Jahren mit 19 König wurde. Dennoch hat Maurice Quentmeier bereits Thronerfahrung, war zuletzt am Hof des scheidenden Königs Carsten Tölle.

Bernd Poggemeier neuer Bierkönig

Letzterer ist zusammen mit seiner Frau Claudia auch wieder Hofpaar am neuen Thron, so wie Chris Zimmerlinkert und Jessica Wiechmann, Else Hermann und Hermann Wiens, die Königin Anna-Lena Kleinebrand und die Adjutanten Maik Ens und Dirk Wiechmann. Neuer Bierkönig ist Bernd Poggemeier. »Ich habe spontan mitgemacht und nicht damit gerechnet, dass ich König werde«, sagte der neue Schützenkönig.

Bis zum Sonntagnachmittag standen Seine Majestät Carsten Tölle und sein Thron im Mittelpunkt – und die Spenger Bevölkerung, die beim Bürgerkönigs- und Stadtpokalschießen am Freitagabend in großer Zahl zu Besuch auf dem Adlerschießstand war. Die neue Bürgerkönigin heißt Renate Althoff, der Stadtpokal geht an den Leichtathletik-Club Spenge.

Weiter ging das Schützenfest am Samstag mit dem Empfang der Gastvereine aus Lenzinghausen, Dreyen und Enger, die zur Musik von Alleinunterhalter Ralf Diehl bis weit in die Nacht hinein zusammen feierten. Trotzdem traten die Schützen am Sonntagmorgen pünktlich zu Bataillonsfrühstück an, zu dem neben den Lenzinghausern auch die befreundeten Schützen aus Ennigloh und Bielefeld gekommen waren.

Das Frühstück war der passende Rahmen für Ehrungen, Auszeichnungen und Beförderungen. Dass Carsten Tölle für seine Regentschaft die goldene Vereinsnadel erhielt, folgte der Tradition. Die Übergabe nahmen Oberst Dirk-Walter Frommholz und Vereins-Vize Jürgen Schulz zum Anlass, dem scheidenden König für sein Engagement zu danken. »Du hast dich ganz hervorragend ins Vereinsleben eingebracht und unseren Verein bestens repräsentiert«, waren sich beide einig.

Ehrenzeichen für Karl-Heinz Bruning

Ein anderer setzt sich bereits seit zehn Jahren für die Schützengesellschaft Spenge ein: Der Vorsitzende Karl-Heinz Bruning erhielt das Ehrenzeichen des Westfälischen Schützenbundes in Silber und ein Paradekissen. »Du hast viel bewegt«, bescheinigte Frommholz dem Vereins-Chef. »Ich werde mich auch weiter einbringen: Was ich tun kann, tue ich; was ich nicht kann, lasse ich bleiben«, entgegnete Bruning gewohnt abgeklärt.

Befördert wurden Anette Noelker, Sieglinde Plöger und Irmhild Schumann zum Unteroffizier, Ruth Pilgrim und Jessica Wiechmann zum Feldwebel, Maurice Quentmeier zum Hauptfeldwebel und Ingrid Rieke zum Leutnant. Für zehnjährige Mitgliedschaft wurden Gisela Bruning, Gabi Kniffka und Sandra Wiechmann geehrt.

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