SELK-Gemeinde in Rödinghausen hat bereits 6500 Euro zusammen – für restliche 4000 Euro werden Unterstützer gesucht
Pilzbefall: Orgel muss saniert werden

Rödinghausen (WB) -

Ihre Pfeifen müssen dringen gereinigt werden, außerdem leidet die Orgel in der Kirche der SELK-Johannesgemeinde in Rödinghausen unter Schimmelpilzbefall.

Donnerstag, 25.02.2021, 05:16 Uhr aktualisiert: 25.02.2021, 05:20 Uhr
Pastor Johannes Heike nimmt ausnahmsweise auf der Bank vor der Orgel Platz. Auch seine Katze ist immer mal wieder zu Besuch in der kleinen Kirche in Schwenningdorf. Foto: Kathrin Weege

40 Jahre ist es her, dass sie zuletzt überarbeitet wurde. „Damit ist die Sanierung schon zehn Jahre überfällig“, sagt Pastor Johannes Heicke, der neben der Rödinghauser Gemeinde auch die in Werther-Rotenhagen betreut.

Jetzt soll das Musikinstrument, das aus dem Jahre 1969 stammt, überholt werden. „Das ist wichtig, damit Klang, Wert und Funktionalität erhalten bleiben“, sagt der 40-Jährige, der seit März 2012 die Selbstständige evangelisch-lutherische Kirchengemeinde (SELK) leitet. Zum einen müssen die einzelnen Pfeifen gereinigt, aber auch Dichtungen erneuert werden. „Die sind aktuell aus Plastik, sollen aber wie früher durch welche aus Leder ersetzt werden“, erklärt Heike. Außerdem leidet die Orgel an einigen Stellen unter Schimmelpilzbefall.

Keine Präsenzgottesdienste

Die Vorstände der Kirchengemeinde haben getagt und die Aussetzung der Präsenzgottesdienste für eine (Schwenningdorf) beziehungsweise drei (Rotenhagen) weitere Wochen beschlossen.Weiterhin gibt es für beide Gemeinden das rege genutzte Angebot von Telefon-Gottesdiensten samstags um 18 Uhr und Telefon-Kirchkaffee sonntags um 10.20 nach dem ZDF-Fernsehgottesdienst. Beides findet im Telefon-Konferenzraum der Gemeinde statt. Um dabei zu sein, lassen Sie sich einfach von Pfarrer Heicke (05746/920 110) anrufen oder rufen Sie selbst die Nummer 0201/ 54599800 an und geben nach Aufforderung die Raumnummer 34904# und die PIN 12345# ein.

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Da die Johannesgemeinde als selbstständige Gemeinde keine Kirchensteuern erhält, ist sie auch bei der Sanierung der Orgel auf Spenden angewiesen. „Wir haben einen Kostenvoranschlag von 9500 Euro vorliegen, es könnte allerdings noch etwas hinzukommen und somit kalkulieren wird mit 10.500 Euro“, sagt der Pastor. Durch Fördertöpfe und Unterstützung durch Banken sowie Gauselmann hat die SELK bereits 6500 Euro zusammen. „Für den Rest suchen wir noch Unterstützer, die natürlich nicht nur aus unserer Gemeinde kommen müssen“, so Heicke.

Das Musikinstrument mit seinen zehn Registern und zwei Manualen stammt von Orgelbauer Paul Ott. „Aktuell merkt man als Gottesdienstbesucher am Klang noch nicht, dass es dringend saniert werden muss. Nachdem die Orgel in Rotenhagen aber vor zwei Jahren ebenfalls überarbeitet wurde, hat die Organistin schon bestätigt, dass sie sich besser bedienen lässt und sie auch schöner klingt“, erklärt Heicke.

Wer spenden möchte, findet Informationen auf der Homepage der Gemeinde.

 

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