Nachfrage nach Betreuungsplätzen gestiegen – 3,3 Millionen Euro Baukosten
Rödinghauser Kitas werden ausgebaut

Rödinghausen (WB). Wer zugleich Kinder betreut und im Home-Office arbeitet, hat es schwer. Das ist auch ein Grund dafür, dass in Rödinghausen die Nachfrage nach Kita-Plätzen gestiegen ist. So hat sich der evangelische Kirchenkreis Herford dafür entschieden, die beiden Kitas Schwenningdorf und Gossner auszubauen.

Dienstag, 03.11.2020, 05:52 Uhr aktualisiert: 03.11.2020, 06:03 Uhr
Erwin Schormann (Architekt), Manuela Sieker (Referatsleitung Kita), Christina Limberg (Kitaleitung Schwenningdorf), Regine Henneken (Fachberatung Kita), Gisela Schimanski-Hildebrandt (Kreisjugendamt), Sabine Lampka (Verwaltungsleitung) und Dr. Olaf Reinmuth präsentieren die Bauprojekte. Foto: Gohrbandt

Superintendant Dr. Olaf Reinmuth bedankte sich während einer Besichtigung der Baustellen bei Bürgermeister Ernst-Wilhelm Vortmeyer, der „leider nicht dabei sein kann, aber als ausdrücklicher Förderer dieses Projektes nicht vergessen werden sollte.“

Eingangsbereich erweitert

An der Stertwelle in Schwenningdorf wird das Kitagebäude im laufenden Betrieb von 447 auf 924 Quadratmeter erweitert. Die aktuell drei Gruppen für Altersklassen von 2 bis 6 Jahren werden um zwei Gruppen erweitert. Nach Abschluss der Bauarbeiten, der für das Frühjahr 2021 angesetzt ist, sollen dann zehn neue Kitaplätze für Kinder im Alter von 0 bis 3 Jahren entstehen, für die Altersklasse von 3 bis 6 Jahren 20.

Zu den Neuerungen gehört auch die Erweiterung des Eingangsbereiches, der barrierefrei wird und einen Windfang bekommt. Das alte Gebäude wird teilsaniert. „Der gesamte Neubau ist zu 100 Prozent Co2-neutral und besteht inklusive Dämmmaterial komplett aus Holz aus der Umgebung,“ erklärt Erwin Schormann, Architekt des Neubaus in Schwenningdorf.

Abriss erst nach Neubau

Ihm sei besonders wichtig gewesen, die neuen Mehrzweckräume mit großen Fenstern auszustatten, um sie hell und freundlich zu gestalten. Die Erweiterung der Kita soll außerdem sechs bis sieben neue Arbeitsplätze schaffen.

Die Evangelische Kita Gossner hingegen muss komplett abgerissen werden, eine Sanierung des Altbaus sei zu teuer. Das soll aber erst passieren, wenn der Neubau beziehbar ist. Er soll, ebenfalls ab Frühjahr 2021, Platz für zwei neue Gruppen bieten. So werden auch dort insgesamt 30 neue Kitaplätze geschaffen: 75 Plätze für Kinder im Alter von 0 bis 3 Jahren sollen es dann seien. Die Kosten beider Projekte belaufen sich auf rund 3,3 Millionen Euro, übernommen von der lokalen Kirchengemeinde und dem Kirchenkreis Herford.

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