Zwei Tage Adventsmarkt in Rödinghausen – Seniorenwünsche erfüllt Es weihnachtet im Dorf

Rödinghausen (WB). Gemütlich, ursprünglich – einfach ein Stück Heimat. So umschreiben Bürgermeister Ernst-Wilhelm Vortmeyer und Wage-Vorsitzender Siegfried Lux den Rödinghauser Weihnachtsmarkt an der Bartholomäuskirche. Und genau das macht den Charme der zweitägigen Veranstaltung aus.

Von Kathrin Weege
Bei den Rödinghauser Landfrauen gibt’s in der kleinen Holzhütte Holunder-Punsch und Nonnensteine aus Schokolade. „Die schmecken“, meinen (von links) Silke Niepert, Anne Stork, Meike Stühmeyer-Freese und Brunhild Johanningmeier.
Bei den Rödinghauser Landfrauen gibt’s in der kleinen Holzhütte Holunder-Punsch und Nonnensteine aus Schokolade. „Die schmecken“, meinen (von links) Silke Niepert, Anne Stork, Meike Stühmeyer-Freese und Brunhild Johanningmeier. Foto: Kathrin Weege

Die Alte Dorfstraße ist gesäumt von kleinen Holzhütten, an denen dekorierte Tannen stehen. Lichter funkeln an den Ständen mit den lodernden Feuern in den Schalen um die Wette. Für Kinder gibt es Programm. Märchen werden gelesen. Aber auch an die älteren Menschen der Gemeinde wird gedacht. “Wir haben einen Wunschbaum im Haus des Gastes aufgestellt. Daran hängen kleine Kärtchen mit Wünschen von Senioren, die in unserer Gemeinde im Altenheim leben“, erklärt Vortmeyer bei der Eröffnung. Ursprünglich waren es 40 Zettelchen. 30 sind bereits abgearbeitet. Gesucht werden am Samstagnachmittag noch Vorleser für eine Geschichte und vor allem warme Wollsocken in Größe 39 bis 42. Wer die noch schenken wollte, der fand sie direkt auf dem Weihnachtsmarkt.

Weihnachtsmann kommt vorbei

Einen Höhepunkt stellte wieder der Besuch des Weihnachtsmanns dar. Er hatte in diesem Jahr den ganz, ganz großen Auftritt. Denn kam fast standesgemäß: in einer Kutsche, allerdings nicht von Rentieren, sondern von kräftigen Kaltblütern gezogen.

Neben Wage und Gemeinde war die Feuerwehr stark in die Organisation des Markts eingebunden. “So eine Veranstaltung kann aber nur funktionieren, wenn viele mitmachen“, meinte Lux. Und so waren zahlreiche Vereine, Privatpersonen und Einrichtungen vertreten.

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