Name für neue Rödinghauser Grundschule bleibt vorerst geheim
Zeitkapseln in Grundstein versenkt

Rödinghausen  (WB). Die Bauarbeiten für die neue Grundschule in Schwenningdorf laufen zwar schon seit dem Frühjahr auf Hochtouren. Der Grundstein für das millionenschwere Projekt wurde aber erst am Freitag offiziell gelegt. Einzementiert wurden in den Betonquader zwei ganz besondere Zeitkapseln.

Samstag, 07.09.2019, 08:00 Uhr
Gemeinsam haben Schulamtsleiter Daniel Müller (von links), Dirk Stanczus (BKS Architekten), Bürgermeister Ernst-Wilhelm Vortmeyer, Bauleiter Sören Spanehl, Grundschulleiterin Gaby Quest, Philip Wienecke (BKS Architekten) und Daniel Scholz (Teamleiter Technische Dienste im Rödinghauser Rathaus) die beiden Zeitkapseln im Grundstein der neuen Schule versenkt. Foto: Daniel Salmon

Für den Inhalt der beiden silbernen Behälter waren die Schüler der beiden Standorte des derzeitigen Grundschulverbundes Bieren-Rödinghausen verantwortlich. Unter dem Motto »Wie wird die Welt in 50 Jahren aussehen?« hatten die Mädchen und Jungen ihre Ideen in selbstgemalten Bilder, Briefen und liebevoll gestalteten kleinen Büchern festgehalten. Vertreter jeder der acht Klassen stellten den geladenen Gästen von Gemeindeverwaltung, Politik und den am Bau beteiligten Unternehmen der Grundsteinlegung vor, welche Gegenstände, sie in die Zeitkapseln gelegt hatten. Für Lacher sorgte ein Wunsch der Erstklässler. »Wir hätten gerne echte Pferde für den Unterricht«, trug eines der i-Männchen vor.

Grundsteinlegung der neuen Grundschule

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  • Grundsteinlegung der neuen Grundschule
Foto: Daniel Salmon
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Wie mehrfach berichtet soll die neue Bildungseinrichtung im Herzen des Ortsteils Schwenningdorf, die auf rund 3000 Quadratmetern unter anderem über acht Klassen- und vier Differenzierungsräume, eine Einfeld-Sporthalle und eine moderne Medio- und Bibliothek verfügen soll bereits nach den Sommerferien 2020 in Betrieb gehen. Die genauen Kennzahlen der Bildungseinrichtung fasste Architekt Dirk Stanzcus von beauftragten Planungsbüro BKS aus Lübbecke zusammen. Und er fügte an: »Hier erhält Rödinghausen nicht nur eine Grundschule, sondern auch einen Ort für kleine und mittlere Veranstaltungen.«

Investitionsvolumen von 12 Millionen Euro

Rund 12 Millionen Euro sollen bis zur geplanten Inbetriebnahme an der Stertwelle auf dem knapp einem Hektar großen Areal zwischen Kita und Gesamtschule verbaut sein. »Wir investieren mit dem Bau der neuen Grundschule in die Kinder und damit in die Zukunft«, zeigte sich Bürgermeister Ernst-Wilhelm überzeugt.

An anderer Stelle kann man den Abschluss der Arbeiten kaum erwarten. »Wir freuen uns schon riesig, wenn unsere beiden Schulstandorte dann hier zusammengeführt werden«, erklärte Gaby Quest, Leiterin des Grundschulverbundes. Zudem verriet die Pädagogin, dass sich Schüler, Eltern und Lehrerkollegium bereits einen Namen für die neuen Schule ausgedacht haben. »Wie der lautet, verraten wir aber erst bei der Einweihung im kommenden Jahr«, dämpfte sie die Erwartungshaltung der geladenen Gäste.

Projekt liegt im Zeitplan

Wie Gemeindeoberhaupt Vortmeyer betonte, liege das ehrgeizige Projekt derzeit voll im Zeitplan. Und Daniel Scholz, Teamleiter des Bereichs Technische Dienste im Rödinghauser Rathaus, fügte an: »Wir haben die Aufträge für 82 Prozent des Baubudgets bereits vergeben. Das gibt uns Kostensicherheit für das gesamte Vorhaben. Und das Bauvolumen weicht nur geringfügig von den geplanten Kostenab.«

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