1,55 Millionen Euro fließen nach Rödinghausen
Zweckverband fördert neuen Omnibus-Bahnhof

Rödinghausen (WB). Jetzt ist es also offiziell. Der Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) fördert die Umgestaltung des Zentralen Omnibus-Bahnhofs (ZOB) in Rödinghausen mit 90 Prozent der Gesamtkosten. Der Zuschuss beziffert sich somit auf rund 1,55 Millionen Euro.

Montag, 03.06.2019, 12:10 Uhr
Hand in Hand zum neuen Omnibusbahnhof: Jennifer Haugk und Dr. Klaus Bockermann vom Planungsbüro, Frank Scheffer und Kai Schulte vom NWL, Bürgermeister Ernst-Wilhelm Vortmeyer und Andreas Dornhöfer sowie Daniel Scholz von Rödinghauser Bauamt.

Frank Scheffer, der stellvertretende Verbandsvorsteher des NWL, und Kai Schulte, beim Zweckverband für den Bereich Planung zuständig, übergaben den Zuwendungsbescheid jetzt an Bürgermeister Ernst-Wilhelm Vortmeyer. »Mit dem neu gestalteten und barrierefreien Busbahnhof stärken wir den öffentlichen Personennahverkehr und sorgen für mehr Sicherheit vor allem für die vielen Schülerinnen und Schüler«, zeigte sich das Gemeindeoberhaupt überzeugt. »Und wir freuen uns natürlich darüber, dass unser Engagement vom Zweckverband wahrgenommen wird und bedanken uns beim NWL für die Unterstützung«, so Vortmeyer weiter.

ZOB wird barrierefrei

Mit gut 1,7 Millionen Euro haben die Gemeinde und das Planungsbüro Bockermann Fritze Ingenieur Consult aus Enger die zuwendungsfähigen Ausgaben für den Bau und einen Teil der Planungskosten veranschlagt. Das Land Nordrhein-Westfalen fördert die Maßnahme über den Zweckverband NWL mit knapp 1,55 Millionen Euro.

Bis zum Schuljahresbeginn 2020/2021 soll an der Straße »An der Stertwelle« ein moderner Busbahnhof mit grüner Insel entstehen, um die sich Haltestellen für sechs Gelenk- und zwei normale Busse anordnen. Auf dem barrierefreien ZOB wird es spezielle Rillen im Boden geben, die Sehbehinderten mit Taststock ermöglichen, sicher ihren Weg zu finden. Die Wartebereiche rund um die begrünte Insel werden mit Bänken ausgestattet, von denen ein Teil überdacht ist.

Auch ÖPNV-Attraktivität wird gesteigert

Im Zuge der Entwicklung des so genannten Bildungscampus’ Schwenningdorf, mit Gesamtschule, Kita, neuer Grundschule, Sporthalle und der neu gestalteten Außensportanlage, hatte der Rat der Gemeinde Rödinghausen beschlossen, auch den Busbahnhof neu zu gestalten (wir berichteten), da die vorhandene Verkehrsanlage mit ihrer hafenartigen Anordnung der Bussteige den heutigen Anforderungen nicht mehr genügt.

Bei dem zu erwartenden steigenden Verkehrsaufkommen und den wachsenden Schülerzahlen will die Gemeinde Rödinghausen durch die Umgestaltung die Sicherheit der Kinder und Jugendlichen gewährleisten und die Aufenthaltsqualität am Busbahnhof erhöhen. Dadurch fördert Rödinghausen auch die Attraktivität des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV).

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