Schüler der Gemeinde gestalten gemeinsam Programm des Kulturfrühstücks
»Wir sind Schule«

Rödinghausen  (WB). »Ich kann unsere Kulturfrühstücke nur empfehlen«, outete sich Bürgermeister Wilhelm Vortmeyer zur Begrüßung als Fan. »Wir haben hier immer viele Highlights.«

Montag, 08.04.2019, 15:01 Uhr aktualisiert: 08.04.2019, 15:04 Uhr
Erst tanzten sie Menuett, dann verschlug es sie per Zeitmaschine in die Zeit von Falco: Schüler der 3a aus Bruchmühlen-Ostkilver hatten ihre Beiträge rund um das Werk des Komponisten Mozart gestaltet. Foto: Joschka Brings

Einer dieser Höhepunkte fand am Sonntag statt, als in der Aula der Gesamtschule unter dem Titel »Wir sind Schule« das Programm des Kulturfrühstücks von Mädchen und Jungen der Rödinghauser Schulen gestaltet wurde. Die Besucher erlebten über zwei Stunden Darbietungen, die dem Untertitel, der anhand der einzelnen Buchstaben des Wortes Schule entstanden war, gerecht wurden. »Wir sind sensationell, charmant, herzlich, unbeschwert, lebendig, energiegeladen«, erklärte Gesamtschülerin Marie Horstmann, die wie in den Vorjahren durch das Programm führte, das Motto. Horstmann moderierte dieses Jahr zum letzten Mal, da sie im Sommer die Schule verlässt.

Ed Sheeran zum Auftakt

»Sensationell« eröffnete Justus Kunze das Kulturfrühstück: Der Neuntklässler sang von Timon Wünsch an der Gitarre begleitet den Song »I See Fire« von Ed Sheeran. »Charmant« umgarnte Papageno seine Papagena in einem Sockentheaterstück, bevor im zweiten Teil des Programmpunkts »Mozart – gestern und heute« der GS Bruchmühlen-Ostkilver Herren mit selbst gebastelten Klopapierperücke feine Damen in barocken Gewändern zum Tanz aufforderten. Für den »herzlichen« Teil sorgten verschiedene Musikbeiträge der Gesamtschüler. Das Bläser-Ensemble präsentierte »Mixed Emotions«, Kyrill Hoffmann spielte solo am Klavier und Jessica Konert sang das Lied »Ein Geschenk«.

Wahrlich »unbeschwert« ging es dann zu, als die Klasse 3b der GS Bieren-Rödinghausen das Märchen »Des Kaisers neue Kleider« aufführte. Kaiser Finn zeigte dabei vollen Einsatz und stolzierte am Ende nur noch mit Unterwäsche bekleidet und von seinen Untertanen verspottet über die Bühne und durch die Straßen seines Reichs. Für diese mutige Schauspielleistung bekam er lautstarken Szenenapplaus.

Skurrile Charaktere

Die Klasse 3a ließ in ihren Sketchen verschiedene skurrile Charaktere »lebendig« werden: Ein unglücklicher Millionär, eine gewitzte Eisdielenkundin oder eine schräge Doktorin, die vor der Herz-OP noch schnell einen Schluck aus der Rotweinflasche nimmt.

Neben der Kultur war natürlich auch für ein Frühstück für jeden Geschmack gesorgt. Eltern und Großeltern hatten Kuchen, belegte Brötchen oder Donuts zu einem Buffett beigesteuert, sodass alle Gäste nach dem langen Programm »energiegeladen« nach Hause gingen.

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