Rödinghauser Bauhof bekommt neuen Feuchtsalzstreuer
Gut gerüstet für den Winter

Rödinghausen (WB). Ab vier Uhr morgens sind die Mitarbeiter des Rödinghauser Bauhofs in diesen Tagen im Einsatz. Ihr Auftrag: Den Weg zur Arbeit, die Busfahrt zur Schule oder auch den Gang zum Bäcker für die Bürger der Wiehengemeinde möglichst sicher zu gestalten.

Sonntag, 03.02.2019, 07:01 Uhr aktualisiert: 03.02.2019, 07:20 Uhr
Bereits im Einsatz: Bauhofleiter Andreas Paul (von links), Werner Henke, Friedrich Westermeyer und Bürgermeister Ernst-Wilhelm Vortmeyer mit dem neuen Feuchtsalzstreuer, der für mehr Sicherheit auf Rödinghausens Straßen sorgen soll.

Schnee muss geschüppt und Fahrbahnen und Gehwege von Eisglätte befreit werden. Um das noch effektiver und wirtschaftlicher zu gestalten, hat die Kommune jetzt in einen neuen Feuchtsalzstreuer zum Anbau an einen der vorhandenen Traktoren investiert.

1,2 Tonnen Salz und 500 Liter Sole

»Das neue Anbaugerät fasst 1,2 Tonnen Salz und 500 Liter Sole«, erklärt Andreas Paul, Leiter des Bauhofs in Rödinghausen. Er fährt fort: »Dadurch haben wir eine höhere Reichweite und können die erste Winterdienststufe in einem Rutsch streuen, ohne zwischendurch Salz nachladen zu müssen.« Insgesamt gibt es drei verschiedene Winterdienststufen. Zur ersten gehören beispielsweise die Busstrecken, die verschiedenen Hauptverkehrsstraßen und Strecken mit Gefälle.

Sechs Bauhofmitarbeiter sind bei Winterwetter morgens im Einsatz. Von montags bis freitags ab vier Uhr, samstags ab fünf und sonntags ab sechs Uhr sorgen sie für Sicherheit auf Straßen und Gehwegen der Wiehengemeinde. »Auf unseren beiden Traktoren ist jeweils ein Mitarbeiter unterwegs, zwei im Lastwagen und ein Zwei-Mann-Fußtrupp kümmert sich um die Gehwege«, erklärt Bauhofleiter Paul.

Kosten: gut 17.000 Euro

»Bei einem solchen Einsatz für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger wollen wir das Team vom Bauhof natürlich unterstützen und technisch optimal ausrüsten«, begründet Bürgermeister Ernst-Wilhelm Vortmeyer die Neuanschaffung. Gut 17.000 Euro hat die Gemeinde daher in den neuen Feuchtsalzstreuer-Anbau investiert.

»Die alte Pumpe war schon ziemlich in die Jahre gekommen«, sagt der Bauhofleiter. Und deren Instandhaltung sei nicht mehr wirtschaftlich gewesen. »Im Vergleich zu einfachem Streusalz hat das Gemisch von Sole und Salz zudem einen deutlich höheren Wirkungsgrad«, erklärt Andreas Paul. Das Streugut werde somit durch den Verkehr nicht so schnell von der Straßenoberfläche abgetragen. Für den Winterdienst in dieser Saison hält der Bauhof zurzeit insgesamt eine Menge von 15 Tonnen Streusalz sowie 30 Kubikmeter Sole vor.

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