Die Feuerwehr wird zu einem Hausbrand in Löhne-Ort und zu einem Pkw-Feuer in Mennighüffen gerufen
Zwei Einsätze zur gleichen Zeit

Löhne (WB) -

Das kommt auch nicht alle Tage vor: Die Löhner Feuerwehr ist am Dienstagmorgen zeitgleich zu zwei Einsätzen ausgerückt. In beiden Fällen brannte es. In Löhne-Ort gab es ein Feuer in einem Mehrfamilienhaus, in Mennighüffen stand ein Auto in Flammen. Verletzt wurde niemand.

Dienstag, 09.02.2021, 17:10 Uhr
In einem Mehrfamilienhaus an der Herforder Straße in Löhne-Ort hat am Dienstagmorgen ein Stromverteiler Feuer gefangen. Die Flammen breiten sich über Kabel bis in den Spitzboden hinein aus. Die Feuerwehr bekämpft den Brand von innen mit Atemschutzträgern und von außen über die Drehleiter. Foto: Feuerwehr Löhne

Doch der Reihe nach: Gegen 10 Uhr gab es die Alarmierung, dass in einem Gebäude an der Herforder Straße ein Feuer ausgebrochen sei. Es konnte nicht ausgeschlossen werden, dass sich noch Menschen im Haus befanden.

Also rückten neben der hauptamtlichen Wache auch die Löschgruppen Löhne-Ort und Löhne-Bahnhof sowie der Löschzug Gohfeld/Wittel aus. Zudem fuhren drei Rettungs- und zwei Notarztwagen zum Einsatzort. Parallel dazu machten sich auch die Feuerwehrleute der Löschgruppe Mennighüffen auf den Weg: Sie eilten zur Bergkirchener Straße, wo ein Auto brannte.

„Die Schwierigkeit bei manchen ehrenamtlichen Feuerwehrleuten bestand darin, aus ihren Wohnsiedlungen heraus überhaupt erst zu den Gerätehäusern zu kommen“, berichtet Einsatzleiter Christian Ehlert. Doch die hauptamtliche Wache und die Löschgruppe Löhne-Ort seien schnell da gewesen.

Die weiteren Einheiten seien – angesichts der Straßenverhältnisse – auch immer noch ziemlich zeitnah eingetroffen. „Beide Einsatzorte befanden sich zum Glück an schon geräumten Straßen“, stellte Christian Ehlert fest.

Bewohner bemerkt Rauch

An der Herforder Straße hatte ein Bewohner Rauchgeruch bemerkt. Daraufhin trat er die Wohnungstür der Nachbarin ein, sah Flammen im Flur und schüttete einen Eimer Wasser dorthin. Danach verließ er wegen der starken Rauchentwicklung das Haus. „Als wir eintrafen, war schon klar, dass sich keine Personen mehr im Gebäude befanden“, sagt der Einsatzleiter. Der Rettungsdienst konnte umgehend wieder abrücken.

In der Wohnung war ein Stromverteiler in Brand geraten. Das Feuer breitete sich über Kabel bis in den Spitzboden aus. „Wir haben den Brand mit einem Atemschutztrupp von innen und von der Drehleiter aus von außen bekämpft“, berichtet Christian Ehlert. Nach etwa 30 Minuten war das Feuer gelöscht. „Wir mussten die Decke auch öffnen. Die Wohnung ist jetzt nicht mehr bewohnbar“, sagt der Feuerwehrfachmann.

In Mennighüffen stand unterdessen ein Auto auf der Bergkirchener Straße aus ungeklärter Ursache gänzlich in Flammen. Die Löschgruppe Mennighüffen konnte das Fahrzeug nicht mehr retten, sondern nur noch löschen.

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