In Mennighüffen gibt es seit Dienstag wieder eine Filiale
Hurra, hurra, die Post ist da!

Löhne-Mennighüffen -

Wer in Mennighüffen wohnt, kennt das Geschäftshaus an der Lübbecker Straße 187: Hinter dem weißen Giebel und den bodenhohen Glasfenstern war zuletzt ein Tattoo-Shop ansässig. Jetzt gibt es in den frisch renovierten Räumlichkeiten unter anderem Brief- und Paketmarken zu kaufen. Seit Dienstag betreibt die Deutsche Post hier eine neue Interimsfiliale für Löhne.

Donnerstag, 21.01.2021, 03:21 Uhr aktualisiert: 21.01.2021, 03:30 Uhr
Post-Mitarbeiterin Petra Erdmann (links) bedient Kundin Gerda Nettingsmeier aus Mennighüffen, die Briefmarken benötigt.Foto: Gabriela Peschke

Der erste Kunde heißt Joachim Geyh und kommt, pünktlich zur Öffnung des Ladengeschäfts um 14.30 Uhr – im Auftrag des Löhner Briefmarkensammelvereins. „Ich hole mir hier den Tagesstempel der Eröffnung“, erklärt er seinen Besuch. Für Sammler sei ein solcher Stempel eines Tages sicher von historischem Wert, ist er überzeugt.

Während die nächste Kundin zaghaft das geräumige und in weiten Teilen noch leer stehende Geschäft betritt, ist Julian Lange vom technischen Service damit beschäftigt, das Schild „Notausgang“ über der Eingangstür anzubringen. „Wir freuen uns sehr, dass wir wieder eine Post in Mennighüffen anbieten können“, sagt Anja Wixforth aus der Vertriebsleitung Dortmund, die das Vorhaben organisatorisch begleitet. Denn es sei der Auftrag der Post, ihre Filialen bürgernah in den Ortsteilen zu installieren.

„Dieses Ladengeschäft liegt zentral und hat sogar eigene Parkplätze, das ist von Vorteil“, urteilt sie. Dennoch hätte man lieber gesehen, dass ein Partner, aus dem Handel zum Beispiel, die Postfiliale „mitbedient“, dann hätte man keine eigene Interimsfiliale installieren müssen. „Das bleibt auch unser Ziel; wenn sich noch ein Handelspartner findet, umso besser“, fügt sie hinzu.

Doch zunächst betreiben zwei Mitarbeitende der Post die neue Filiale. Eine von ihnen ist Petra Erdmann. Die gelernte Verkäuferin kommt aus dem Einzelhandel. Den Verkauf von Postwertzeichen und die Abwicklung von Brief- und Paketverkehr hat sie im Schnelldurchlauf erlernt.

„Frau Erdmann wurde von Markus Hagemeier eingearbeitet, der in seinem Schreibwarengeschäft nahe der Bahnhofstraße eine Postfiliale unterhält“, erläutert Anja Wixforth. Dann betritt Gerda Nettingsmeier die Filiale – und kauft Briefmarken für ihren Versandumschlag: die ersten aus der Hand von Petra Erdmann, die ersten von der Rolle in der neuen Filiale. Die Öffnungszeiten sind montags bis freitags von 14.30 bis 17.30 Uhr sowie samstags von 10 bis 13 Uhr.

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