Der nächste Abschnitt der Werster Straße in Löhne wird voraussichtlich ab dem 25. Januar saniert
Es geht schon wieder los

Löhne -

Ab Montag, 25. Januar, sollen die Straßenbauarbeiten an der Werster Straße planmäßig wieder aufgenommen werden, sofern das Wetter mitspielt. Das hat Sven Johanning, Pressesprecher von Straßen NRW für die Regionalniederlassung Ostwestfalen-Lippe, auf Anfrage dieser Zeitung mitgeteilt.

Mittwoch, 20.01.2021, 03:47 Uhr aktualisiert: 20.01.2021, 03:50 Uhr
Von dieser Stelle an werden die Bauarbeiten an der Werster Straße fortgeführt. Der Verkehr muss dann wieder umgeleitet werden. Foto: Gabriela Peschke

„Kommt noch schwerer Frost oder Schneefall, kann es zu einer Verschiebung des Anfangszeitpunkts kommen“, schränkte er ein. Genauso wie stark andauernder Regenfall seien diese besonderen Witterungsverhältnisse nicht geeignet, um neuen Asphalt aufzubringen. „Das hält dann nicht“, so Johanning.

Vor Weihnachten war das Stück zwischen Langenbrede und In der Pfarrsiedlung freigegeben worden. Die Bauarbeiten dort hatten Anfang November begonnen.

Die Werster Straße wird während der Sanierungsmaßnahmen immer gesperrt. Der Verkehr muss dann über die Autobahn 30 oder über die Lübbecker Straße, Albert-Schweitzer-Straße und Oeynhausener Straße umgeleitet werden.

Abschnitt ist 325 Meter lang

Die passende Wetterlage vorausgesetzt, soll als nächstes der Bauabschnitt zwischen In der Pfarrsiedlung und der Einmündung der Hofbrede erneuert werden, das sind 325 Meter. Danach sieht die Planung vor, parallel auf gut 300 Metern zwischen Hofbrede und Glockenstraße sowie zwischen Zeißstraße und Robert-Koch-Straße, hier über eine Distanz von 200 Metern, zu sanieren.

„Ende Mai soll alles fertig sein“, sagt Sven Johanning. Mit der Ausführung ist die Firma Gröschler in Gütersloh betraut. „Wir haben das Projekt gezielt in mehrere überschaubare Bauabschnitte eingeteilt. Damit sind wir unabhängiger, auch wenn es krankheitsbedingt Ausfälle in der Baukolonne geben sollte“, erläutert der Pressesprecher. Glücklicherweise habe aber bisher alles problemlos funktioniert.

„Direkter Draht“ zu Anliegern

„Wir sind zufrieden, dass auch die Kommunikation mit den Anliegern gut läuft“, bilanziert Johanning. Durch die gute Bauüberwachung vor Ort sei ein „direkter Draht“ dorthin gegeben.

Die Kosten für diese Instandsetzungen belaufen sich auf 1,25 Millionen Euro. 250.000 Euro entfallen auf die Stadt Löhne, der übrige Betrag wird vom Land getragen.

Als finale Ausbaustufe ist die Erneuerung zwischen Glockenstraße und Osterfeldweg vorgesehen. Für diese Distanz von gut einem Kilometer müssten aber noch eine separate Ausschreibung und eine entsprechende Bauabschnittsplanung erfolgen, kündigte der Pressesprecher an.

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