91-Jährige stirbt in Mennighüffener Einrichtung an Lungenversagen durch Covid-19
Corona-Todesfall im Altenwohnheim

Löhne-Mennighüffen (WB). Eine 91-jährige Bewohnerin des vom Corona-Ausbruch extrem betroffenen Altenwohnheims Mennighüffen ist am Mittwochmorgen an Lungenversagen durch Covid-19 verstorben. Diese Todesursache habe eine Ärztin bestätigt, teilte Marianne Smidt, Leiterin der Einrichtung, am späten Montagnachmittag mit.

Mittwoch, 04.11.2020, 22:00 Uhr
Mittlerweile sind in der Einrichtung in Mennighüffen 27 Bewohner und zwölf Mitarbeiter positiv getestet worden. Foto: Dominik Rose

„Das ist alles ganz schrecklich – für die Angehörigen besonders, aber auch für die anderen Bewohner und die Mitarbeiter“, sagte Marianne Smidt. Die Verstorbene war die erste Bewohnerin, die in der vergangenen Woche positiv auf Covid-19 getestet worden war. Anschließend wurde das Coronavirus bei weiteren 27 Bewohnern und mittlerweile zwölf Mitarbeitern des Heims nachgewiesen. 17 Mitarbeiter sind in Quarantäne. „Manchen Bewohnern geht es sehr schlecht“, berichtete Marianne Smidt.

Gesamtschule ist auch betroffen

Auch die Bertolt-Brecht-Gesamtschule ist von der Corona-Pandemie betroffen. Am Freitag hatte das Gesundheitsamt die Schulleitung darüber informiert, dass einzelne Schüler aus Klassen der Jahrgänge 7 und 9 positiv auf das Corona-Virus getestet worden waren. „Daraufhin haben wir am Wochenende die Verfügungen des Gesundheitsamtes umgesetzt und einzelne Lerngruppen, in denen so genannte Kontaktpersonen ersten Grades beschult werden, in häusliche Quarantäne geschickt“, berichtet Schulleiterin Daniela Gehring.

„Da auch einige Kollegen von diesen Maßnahmen betroffen sind, haben wir uns dafür entschieden, die aktuelle Situation in der Schule zu entschärfen und ein erhöhtes Maß an Vertretungsunterricht zu vermeiden, indem vorsorglich einige Lerngruppen am Montag und am Dienstag zu Hause geblieben sind.“

Die von der Quarantäne betroffenen Schüler machen Distanzunterricht. Bisher hat es keine weiteren Corona-Fälle an der Schule gegeben. „Das ist für uns alle eine extrem positive Nachricht“, sagte Daniela Gehring.

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