Stadt und Landfrauenverband spenden besonderen Mülleimer am Else-Werre-Radweg
Die Werrestadt gibt dem Abfall einen Korb

Löhne (WB/jil). Seit Mitte März können sich die Löhner nun über einen ersten Abfall-Fangkorb für Radfahrer freuen. Dieser steht auf dem Else-Werre-Radweg nahe des Festplatzes zwischen Gymnasium, Löhner Freibad und Innenstadt. Die Idee dazu hat der Landfrauenverband Löhne gehabt.

Sonntag, 05.07.2020, 06:29 Uhr
Roland Wieg (von links) von der Abfallberatung der Stadt Löhne mit Gaby Bröhenhorst, Mareike Hübner, Christiane Lindenschmidt, Rita Busch und Waltraud Peitzmeier-Fischer (alle vom Landfrauenverband) freuen sich über den neuen Abfallfangkorb.

Die Wahl für den Ort des etwas ungewöhnlichen Mülleimers ist vor allem wegen der zentralen Lage getroffen worden, wie Mareike Hübner vom Landfrauenverband Löhne erklärt: „Nicht nur Freibadbesucher, die sich für den Heimweg noch ein Eis geholt haben und nun das Papier wegwerfen möchten, kommen hier täglich entlang, sondern auch viele Schüler, die nochmal schnell ihren leeren Coffee-to-go-Becher vor dem Unterricht loswerden wollen.“

Gerade für die jüngeren Leute solle der Mülleimer als sportliche Herausforderung zum Müllentsorgen motivieren. „Daher haben wir auch den Slogan ‚Mach den Wurf deines Tages!‘ gewählt“, berichtet Mareike Hübner.

Erste Schmierereien am Fangkorb

Der Radweg ist zudem beliebt bei den Löhnern und auch Durchreisenden. Durch das Fassungsvermögen des Fangkorbes, das 240 Liter betrage, gebe es ausreichend Platz für jeglichen Müll, der ansonsten in der Werre gelandet wäre.

Die Initiative „Wir geben Plastik einen Korb“ des Landfrauenverbandes ermöglicht diesen Umweltschutz. Im April 2019 sind die Landfrauen auf Roland Wieg von der Abfallberatung der Stadt Löhne zugegangen und haben ihre Idee vorgetragen. „Wir wollten ein nachhaltiges Projekt starten, von dem die Stadt lange etwas hat“, sagt Mareike Hübner. Schnell sei die Verwaltung überzeugt gewesen und habe große Unterstützung geleistet: „Die Stadt übernahm etwa die Hälfte der Kosten und stellte den Behälter nun auf.“

Seitdem sei der Mülleimer fleißig in Benutzung, jedoch auch schon leider verunstaltet worden. Die Schmierereien und Aufklebern sind wieder entfernt worden.

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