ISEK: Erstes kleineres Vorhaben in der Innenstadt erfolgreich umgesetzt
Hoffnung auf den Domino-Effekt

Löhne (WB). Im Zuge des Integrierten Städtebaulichen Ent­wicklungskonzeptes (ISEK) ist nun das erste kleinere Projekt in der Löhner Innenstadt umgesetzt worden. Nach der Genehmigung des Vorhabens durch die Stadt konnten vier neue Fahrradständer an der Lübbecker Straße, in Höhe der Sparkasse, aufgestellt werden.

Dienstag, 09.06.2020, 07:20 Uhr
Eine kleine Maßnahme mit durchaus großer Wirkung: Anke Nattkemper (von links), Bürgermeister Bernd Poggemöller und Einzelhändler Tim Schütte freuen sich über die vier neuen Fahrradständer in Löhnes Innenstadt. Foto: Finn Heitland

Ausbau der Weihnachtsbeleuchtung

Die Hoffnung auf einen Domino-Effekt ist bei Bürgermeister Bernd Poggemöller groß. Weitere Projekte wie Sitzbänke, einheitliche Blumenkübel, Spielgeräte, der Ausbau der Weihnachtsbeleuchtung oder die Bemalung von Elektrokästen seien Ideen, welche das „Sanierungsgebiet Löhne Innenstadt“ aufwerten könnten.

„Kleine Maßnahmen im öffentlichen Raum reichen schon für eine Aufwertung. Einzelpersonen, Unternehmen, Vereine und weitere Einrichtungen können schriftlich Anträge mit Projektideen einreichen. Für weitere Projekte verfügt der Fond derzeit über genug Geld“, sagte dazu Anke Nattkemper. Sie ist Sachgebietsleiterin im Bereich Stadtentwicklung, Klima und Umwelt der Stadt Löhne. Zeitgemäße Projektideen zur Neugestaltung der Innenstadt würden auch weiterhin gerne entgegen genommen. Das Vergabegremium warte derzeit auf Vorschläge.

1,5 Millionen Euro für Großprojekt

Projektumsetzungen müssen von allen Beteiligten so geplant werden, dass keine Einschränkungen für die Einzelhändler entstehe. Die Stadt Löhne arbeite derzeit weiter an der Neugestaltung des Stadtgebiets. So sollen weitere Sitzbänke an der Werre, zwischen Kronprinzenweg und Brückenhaus, aufgestellt werden.

Auch der Bereich unterhalb der Werretalhalle soll umgestaltet werden. 1,5 Millionen Euro stehen für das Großprojekt zur Verfügung. Eine neue Sitzanlage, eine Fußgängerbrücke und ein Auen-Park sollen den Gang zur Werre in diesem Bereich erleichtern. „Wir warten auf den Zuwendungsbescheid. Dann geht das Projekt in die nächste Stufe“, sagte Bernd Poggemöller. Auch das Vorhaben zur weiteren Bebauung der Investorenwiese sei fortgeschritten. Man warte derzeit auf einen Termin zur Unterzeichnung des Vertrages für den Kauf der Fläche. In einem mehrstöckigen Gebäude soll im Erdgeschoss eine „Woolwoorth“-Filiale entstehen. In weiteren Etagen sollen Arztpraxen angesiedelt werden. Auch Platz für Wohnungen sei im Bereich des Möglichen.

Geeigneter Standort

Bei der Vorstellung der neuen Fahrradständer war neben Bernd Poggemöller und Anke Nattkemper auch Einzelhändler Tim Schütte („Der Brillenmacher“) dabei. „Wir haben einen geeigneten Platz gefunden, der sich für alle Bürgerinnen und Bürger zentral darstellt. Die Freude über die Umsetzung ist groß“, sagte Tim Schütte. Er hat die Anschaffung der Fahrradständer initiiert und mitfinanziert. Das ISEK-Programm greift dabei auf einen Fond aus öffentlichen Fördermitteln zurück.

Dank für den Einsatz

So werden Projekte zu gleichen Teilen aus den Fördermitteln und aus privaten Finanzmitteln realisiert. „Die Kosten für die Fahrradständer beliefen sich auf 1200 Euro. Dabei übernahm Tim Schütte die eine Hälfte und die andere Hälfte wurde aus dem Fond finanziert“, erklärte der Bürgermeister, der sich für den Einsatz und das Engagement bei Tim Schütte bedankte.

Weitere Informationen zum ISEK-Programm und den Projekten gibt es auch im Internet: www.loehne.de

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