Jugendeinrichtungen aus Löhne organisieren trotz Corona-Pandemie ein umfangreiches Programm
Viel Abwechslung in den Sommerferien

Löhne  (WB). Die Kinder- und Jugendarbeit wird in Löhne großgeschrieben. Die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie haben die Verantwortlichen nicht daran gehindert, ein buntes Programm auf die Beine zu stellen. Über die gesamte Sommerferienzeit stehen deshalb zahlreiche Veranstaltungen auf dem Plan.

Montag, 08.06.2020, 06:30 Uhr
Trotz der Corona-Pandemie erwartet Kinder und Jugendliche in den Sommerferien ein abwechslungsreiches Programm. Zusammengestellt haben es (von links) Christiane Stelter (Jugendkunstschule), Mirjam Röhr (Inkis), Kathrin Schade (Inkis), Bettina Lohrenz (Raps) und Barbara Lübbert (Riff). Es fehlt Anke Niemeyer (Inkis). Foto: Finn Heitland

„Die Corona-Beschränkungen haben die Planungen erschwert. Jedoch sind wir mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Die Gruppengrößen sind allerdings kleiner als sonst“, sagte Barbara Lübbert bei der Programmvorstellung. Sie ist die Leiterin des Jugendzentrums Riff. Um Abstandsregelungen und Vorgaben zu Gruppengrößen zu entsprechen, seien Anmeldungen diesmal nur im Vorfeld möglich.

In den ersten zwei Ferienwochen bieten die Internationalen Kindergruppen (Inkis) Ferienspiele unter dem Motto „Jahrmarkt, Spaß und Budenzauber“ an. Kinder von sechs bis elf Jahren haben die Möglichkeit, klassische Jahrmarktspiele wie Dosenwerfen auszuprobieren. Die Verantwortlichen haben Aktionen für alle Wetterlagen an den Standorten Grundschule Löhne-Ort, Bertolt-Brecht-Gesamtschule und Goetherealschule geplant.

Kleingruppen werden im Vorfeld eingeteilt, um Gruppengrößen einzuschränken. Vor Ort werden einzelne Schulräume genutzt, um Abstände bei Spiel, Sport und Basteln einhalten zu können. Die Anmeldung kann bis 26. Juni im Büro für Sozialarbeit an der Schrakampstraße vorgenommen werden.

Kinder können sich kreativ austoben

In der ersten Ferienwoche bietet die Jugendkunstschule Sommerworkshops mit den Bereichen Gestaltung, Medien und Theater für Kinder von zehn bis 14 Jahren an. In den Bereichen Medien und Gestaltung seien noch Plätze frei.

„Die Kinder erwartet ein abwechslungsreiches Programm, um sich kreativ auszutoben. Wir wollen die Not zur Tugend machen und beispielsweise im Theaterworkshop schauen, was auf einem Balkon alles passieren kann“, sagte Christiane Stelter. Sie ist die Leiterin der Jugendkunstschule.

Die Ferienspiele XL im Stadtteilzentrum Raps und Jugendzentrum Riff für Kinder von sechs bis elf Jahren sind ausgebucht. In den ersten Ferienwochen werden zwei Gruppen zu je 15 Kindern betreut.

Aktionen und Workshops stehen auf dem Programm. Auch ein kleiner Ausflug zu einem Niederseilgarten ist vorgesehen. Ein ähnliches Programm ist für die letzten Ferienwochen vom 27. Juli an geplant. Hier sind noch Plätze frei.

Auch Ausflüge stehen auf dem Programm

Ein Ferienprogramm mit vielen Einzelveranstaltungen organisiert das Kinder- und Jugendzentrum Riff. Über die gesamte Ferienzeit können Interessierte ab elf Jahren zu Einzelveranstaltungen wie einem Ausflug in den Osnabrücker Zoo angemeldet werden.

„Einiges ist nur mit der Bahn oder den Bullis der Stadt Löhne zu erreichen. Es besteht jeweils die Pflicht, einen Mund-Nase-Schutz zu tragen“, sagte Barbara Lübbert.

Der Natur nahe kommen möchte man in der dritten Ferienwoche vom 13. Juli an. Kinder von sechs bis elf Jahren können dann das Gelände der Aqua Magica erkunden und dort an einzelnen Workshops teilnehmen

. Zu diesen könne man sich einzeln anmelden. Auch das Raps bietet verschiedene Einzelaktivitäten an. Aktionen wie Geocaching, „Rund um den Hund“ oder die Raps-Küche können einzeln gebucht werden.

Anmeldungen sind ab sofort möglich

Anmeldungen für alle Angebote können in den einzelnen Zen­tren vorgenommen werden. Die Flyer zu den jeweiligen Veranstaltungsreihen und Ferienspielen liegen überall in Löhne aus. Besonders sei in diesem Jahr, dass alle Flyer auch digital über einen Veranstaltungskalender für Ferienspiele auf der Homepage der Stadt Löhne abgerufen werden können.

„Auf den gedruckten Flyern befindet sich zudem ein QR-Code, mit dem man auf diesen Kalender weitergeleitet wird. So gelangen doch alle Interessierten an die Infos, obwohl wir die Flyer nicht in den Schulen verteilen konnten. Die Veranstaltungskosten sind auch den Flyern zu entnehmen“, sagte Barbara Lübbert.

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