20 neue Blumenwiesen sollen in Löhne entstehen
Erste Saat der Aktion „Löhne blüht auf“

Löhne (WB).  „Löhne blüht auf“ – unter diesem Motto haben Löhner Landwirte in den vergangenen Tagen unterschiedliches Saatgut ausgesät. Auch an einem Maisfeld an der Lukaskirche auf dem Wittel soll es demnächst prächtig blühen. „Wenn man aus der Kirche kommt, blickt man bald auf eine bunte Blumenwiese“, sagt Landwirt Jens Müller.

Samstag, 02.05.2020, 05:46 Uhr aktualisiert: 02.05.2020, 10:27 Uhr
Die Landwirte Ralf Pahmeyer (links) und Jens Müller mit der Mischung „Honigbrachen“.

Damit das Saatgut entsprechend keimen kann, hoffen die Landwirte auf eine längere Regenphase. Im gesamten Löhner Stadtgebiet gebe es knapp 20 neue Blumenwiesen. Je nach Wetter können die ersten Blüten Anfang Juni zu sehen sein. „Sollte es jedoch jetzt ausreichend regnen und anschließend die Sonne scheinen, kann es schneller gehen“, sagt Landwirt Ralf Pahmeyer. Das Saatgut sei so zusammengestellt, dass sich die Blühzeiten aneinanderreihen und auf der Wiese immer blühende Blumen ständen.

2021 soll die Aktion noch größer werden

Vier verschiedene Saatgut-Mischungen gibt es. Dabei seien beispielsweise in einer Mischung mehr Kornblumen enthalten, in einer anderen mehr Sonnenblumen. Auf den Streifen an der Lukaskirche ist „Honigbrachen“ gesät worden. Zuvor ist eine Mischung „Bienenweide” eingesät worden. Zu 90 Prozent werde auf dem Feld Mais angebaut. Das Maisfeld ist schon in der vergangenen Woche bestellt worden.

Gesponsert wird das Saatgut von den Firmen Syngenta, Raiffeisen Landbund, Raiffeisen Lippe-Weser, Landhandel Röthemeier, der Volksbank Herford-Bad Oeynhausen und vielen kleineren Einzelspendern. Eine Bewässerung der Flächen sei nur durch den Regen eingeplant. Einzelne Flächen der Natur zurückzugeben und dabei keine wirtschaftlichen Ziele verfolgen, sondern auf Nachhaltigkeit zu blicken, sei im Fokus der Aktion „Löhne blüht auf“.

Im kommenden Jahr soll die Aktion ein zweites Mal durchgeführt werden. „Ich möchte das Projekt unbedingt frei von Corona durchführen. Dann haben wir noch mehr Möglichkeiten“, sagt Jens Müller.

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