Mobiler Blitzer der Autobahnpolizei Bielefeld blitzt fast 3500 Fahrer an der A30 in Bad Oeynhausen und Löhne an 16 Tagen Neuer Autobahnblitzer: tausende Verkehrssünder an der A30 abgelichtet

Löhne/Bad Oeynhausen (WB). Seit Ende Februar kontrolliert die Autobahnpolizei Bielefeld mit einen sogenannten Enforcement-Trailer Autofahrer auf den Autobahnen in Ostwestfalen-Lippe. An insgesamt acht Tagen ist der neue mobile Blitzer seitdem an der A30 an der Baustelle der Werrebrücke in Fahrtrichtung Hannover im Einsatz gewesen.

Von Louis Ruthe
An acht Tagen ist der Blitzer im Bereich des Hahnenkamptunnels am Bad Oeynhausener A30-Kreuz in Fahrtrichtung Osnabrück eingesetzt worden.
An acht Tagen ist der Blitzer im Bereich des Hahnenkamptunnels am Bad Oeynhausener A30-Kreuz in Fahrtrichtung Osnabrück eingesetzt worden. Foto: Louis Ruthe/Archiv

In den ersten 24 Stunden sind dort 517 Verkehrssünder geblitzt worden. Zudem ist der Enforcement-Trailer bis jetzt laut Polizei Bielefeld an ebenfalls acht Tagen im Bereich des Hahnenkamptunnels am Bad Oeynhausener A30-Kreuz in Fahrtrichtung Osnabrück eingesetzt worden. Nun hat die Polizei Bielefeld auf Nachfrage dieser Zeitung die aktuellen Zahlen beider Messstellen bekannt gegeben.

2380 Sünder an acht Tagen

Innerhalb der acht Tage durchfuhren 86.360 Fahrzeuge die Messstelle, heißt es seitens der Polizei. Gegen 1335 Fahrer wird wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eröffnet. 1045 Fahrer müssen in den kommenden Tagen mit Verwarnungsgeldern rechnen.

„Die Höchstgeschwindigkeit bei diesen Messungen erreichte ein Fahrer mit 126 Kilometer pro Stunde – anstatt des erlaubten Tempo 60“, berichtet eine Polizeisprecherin. Dieser Verstoß bedeute ein Bußgeld in Höhe von 440 Euro, zwei Punkte in der Verkehrssünderkartei Flensburg und ein zweimonatiges Fahrverbot.

160 statt Tempo 80 am A30-Kreuz

In dieser Zeit durchfuhren 75.745 Fahrzeuge die Messstelle. Gegen 1106 von ihnen wurde auch dort wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Ein Fahrzeugführer muss mit einem Verwarnungsgeld rechnen.

Die Höchstgeschwindigkeit bei diesen Messungen erreichte ein Fahrer mit der Geschwindigkeit von 160 Kilometern pro Stunde – anstatt des erlaubten Tempo 80. Dieser Verstoß bedeutet laut Polizei ein Bußgeld von 600 Euro, zwei Punkte in Flensburg und ein dreimonatiges Fahrverbot.

Präventivmaßnahme

„Die Geschwindigkeitsüberwachung findet an den beiden Stellen zur Verhinderung von Verkehrsunfällen und zum Schutz der Baustellenarbeiter statt“, begründet die Autobahnpolizei den Einsatz des neuen Enforcement-Trailers. Bei diesem Blitzer handelt es sich um eine mobile Geschwindigkeitsmessanlage, die im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Bielefeld temporär aufgebaut wird.

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