Heimischer Chor landete auf Platz 6 und darf sich über 1500 Euro freuen Chöre aus Obernbeck räumen beim Musikpreis ab

Löhne (WB). Mit dem Musical „Freunde, Töne, Götterfunken“ über den jungen Ludwig van Beethoven hatten sich die Obernbecker Nachwuchschöre im Februar beim diesjährigen PSD-Musikpreis beworben. Das ist ein Förderwettbewerb mit Publikumsbeteiligung . Der heimische Chor landete auf Platz 6 und darf sich über 1500 Euro freuen.

Mit dem Musical „Freunde, Töne, Götterfunken“ über den jungen Ludwig van Beethoven hatten sich die Obernbecker Nachwuchschöre im Februar beim diesjährigen PSD-Musikpreis beworben.
Mit dem Musical „Freunde, Töne, Götterfunken“ über den jungen Ludwig van Beethoven hatten sich die Obernbecker Nachwuchschöre im Februar beim diesjährigen PSD-Musikpreis beworben. Foto: Haake

Die Löhner Bürger waren aufgerufen, mit zu entscheiden, welche zwölf Musikprojekte mit einem Publikumspreis zwischen 3000 und 1000 Euro gefördert werden. Vom 9. bis zum 30. März fand die Qualifikationsphase statt. Jeder Besucher der Website konnte dabei täglich online für seinen Favoriten abstimmen. „Das waren spannende drei Wochen“, sagt Elvira Haake, die Leiterin der Chöre. Sie sorgte über die sozialen Netzwerke dafür, dass auch in der beginnenden Corona-Pandemie das tägliche Klicken für das Projekt und die Mobilisierung von Unterstützern nicht vergessen wurde.

Junge und erwachsene Mitglieder der Obernbecker Chöre warben im Freundes- und Familienkreis um Stimmen. In den ersten beiden Wochen konnte sich das Obernbecker Projekt konstant auf dem fünften von insgesamt 79 Plätzen halten. In der letzten Woche kam zunehmend Bewegung in die Rangfolge der Bewerber; denn alle wollten natürlich unter die ersten Zwölf kommen und sich damit den Einzug ins Finale sichern.

7000 Stimmen reichen zum Finaleinzug

Am vorletzten Tag, dem 29. März, fand dann parallel zum sonntäglichen Tatort für die Obernbecker Wettbewerbsteilnehmer ein richtig spannender Krimi im Netz statt: eine rasante Verfolgungsjagd hatte dazu geführt, dass die Obernbecker innerhalb einer Stunde plötzlich auf den 12. Platz gerutscht waren. Vom Corona-Krankenbett aus sandte Elvira Haake einen Hilferuf durch die Netzwerke. Um Mitternacht hatten die Löhner einen achten Platz zurückerobert.

Am letzten Morgen saßen dann alle vor ihren Laptops oder Handys, verfolgten das Kopf-an-Kopf-Rennen und sammelten so viele Stimmen wie möglich. Mit knapp 7000 Stimmen und einem sechsten Platz schafften die Obernbecker den Einzug ins Finale.

Dieses startete direkt im Anschluss. Anders als in der Qualifikationsphase konnte im Finale nur noch einmal pro E-Mail-Adresse abgestimmt werden. Die Obernbecker Chöre erreichten den sechsten Platz und bekommen ein Preisgeld in Höhe von 1500 Euro. Die Obernbecker Kantorin dankt allen, die die Kinder- und Jugendchöre bei diesem Wettbewerb so erfolgreich unterstützt haben.

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