Bebauung des Geländes an der Albert-Schweitzer-Straße in Kraft – Tedox hält an Plänen fest – 2021 Eröffnung
Tedox bald an neuem Standort?

Löhne (WB). Das seit Jahren brachliegende Grundstück an der Albert-Schweitzer-Straße in Löhne kann bald Geschichte sein. Seit 2013 plant der Renovierungs-Discounter Tedox, dort einen neuen Standort zu eröffnen. Politik und Anwohner haben aber bislang Einwände gegen den Neubau erhoben. Nun ist laut Ulrich Niemeyer, Baudezernent der Stadt Löhne, die Freigabe für eine Bebauung seit Ende Januar genehmigt.

Sonntag, 09.02.2020, 05:04 Uhr aktualisiert: 09.02.2020, 05:10 Uhr
Bereits im März könnten hier schon die Bagger rollen, für den Neubau des Renovierungs-Discounters Tedox. Foto: Louis Ruthe

„Der Bauantrag liegt vor und muss noch zu Teilen geprüft werden“, berichtet Ulrich Niemeyer im Gespräch mit dieser Zeitung. Der Baudezernent gehe aber davon aus, dass die Baugenehmigung zügig erteilt werde. „Das ist sehr zu unserer Freude“, sagt Alex Sonnemann, Geschäftsführer der Tedox KG. Mit der Genehmigung könnte schon im März mit Bauarbeiten begonnen werden.

Unternehmen einen „sanften Übergang“

4000 Quadratmeter mietet der Renovierungs-Discounter im Neubau der Ziegler Still GmbH – das Unternehmen wird als Bauherr der Fläche geführt. Damit ist der neue Standort an der Albert-Schweitzer-Straße etwa 250 Quadratmeter kleiner als die Fläche im Gewerbe-Zentrum-Löhne (GZL). „Ich hoffe, dass mit den Anwohnern eine gute Lösung gefunden wurde“, sagt Alex Sonnemann. Das Unternehmen setze auf eine gute Nachbarschaft, an allen 115 Standorten deutschlandweit.

„Vor allem für die Mitarbeiter hat der Neubau bald zahlreiche Vorzüge“, sagt Alex Sonnemann. Für den Umzug – bestenfalls Anfang 2021 – plant das Unternehmen einen „sanften Übergang“. „Wir versuchen den Umzug so zu strukturieren, dass unser jetziger Standort erst dann schließt, wenn an der Albert-Schweitzer-Straße die Türen öffnen“, berichtet Alex Sonnemann.

Anwohnerklage verhinderte lange den Neubau

Bisher lief das Projekt nicht so, wie sich das Tedox gewünscht hatte. Bereits beim ersten Entwurf hatten Teile der Politik Einwände. Im Planungsausschusses im September 2016 stieß der Entwurf für die Fassadengestaltung besonders bei der SPD auf heftige Kritik und es konnte keine Mehrheit für das Vorhaben gefunden werden.

Anfang 2017 dann ein neuer Entwurf, welcher mit breiter Zustimmung von der Politik verabschiedet wurde. Nachdem die Hürde im Rathaus genommen wurde, rollte eine Protestwelle von Anwohnern auf den Investor zu. Bewohner der Straße „In der Sandkuhle“ haben seitdem einen Lärmschutz gefordert. Dieser ist jedoch rechtlich nicht vorgeschrieben, da nach Einschätzung von Experten keine ausreichende Verkehrsbelastung vor Ort festgestellt wurde.

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