Schutzhütte am Landschaftsschutzgebiet Fasanenweg fertig – Bürger kommen zum Tag der offenen Tür »Luther«-Stein hat seinen Platz gefunden

Löhne-Gohfeld (WB). Nun ist das Landschaftsschutzgebiet am Fasanenweg samt neuer Schutzhütte fertig – ein Grund für Initiator Gerhard Kruse mit seinen Gästen einen Tag der offenen Tür zu feiern. Einen ganzen Nachmittag hatten die Besucher dabei Gelegenheit, sich an vier Stationen über das neu angelegte Areal zu informieren.

Von Wilhelm Adam
Gerhard Kruse (Zweiter von links) am Luther-Stein mit Gästen (von links): Justus Lingnau, Norbert Koch, Inga Zimmer, Kurt Meier, Siegfried Harre und Klaus Roßocha
Gerhard Kruse (Zweiter von links) am Luther-Stein mit Gästen (von links): Justus Lingnau, Norbert Koch, Inga Zimmer, Kurt Meier, Siegfried Harre und Klaus Roßocha Foto: Wilhelm Adam

Etwa einen Hektar groß ist das noch eingezäunte Grundstück. »Am Rand hat es einen Kräutersaum hin zum Nachbargrund«, erklärte Gerhard Kruse, und nach einem etwa viereinhalb Meter breiten Streifen, der mit Sträuchern bepflanzt ist, folgen Kirschbäume und Linden. In der Grundstücksmitte stehen nun Setzlinge von Eiche und Buche.

Außer der Hütte konnten sich die Besucher auch am »Luther«-Stein, einem insgesamt 2,30 Meter hohen und einen Meter breiten Findling, sowie an einem Versammlungsort über das Grundstück informieren.

5000 heimische Bäume sind gepflanzt worden

Die Idee hatte Gerhard Kruse bereits im Jahr 2016, um so ein Zeichen für den Umweltschutz und ein Andenken an den Reformator Martin Luther zu setzen (diese Zeitung berichtete).

Im Juli 2016 beschloss Gerhard Kruse im Andenken an Martin Luther die Landschaft am Fasanenweg mit Bäumen aufzuforsten. Es wurden nach Angaben von Kruse etwa 5000 junge heimische Bäume gepflanzt . Durch die Trockenheit der vergangenen zwei Jahre und Startschwierigkeiten bei der Umsetzung haben viele junge Bäume die zwei Jahre nicht überlebt.

Im Mai nächsten Jahres soll das Anwesen dann noch einmal offiziell eingeweiht werden, erzählte Gerhard Kruse – dann aber ohne den Zaun. »Der muss noch stehenbleiben«, erklärte er, »um die Bäume vor Wildverbiss zu schützen.« Der Zuspruch zum Anwesen sei groß, zog Gerhard Kruse ein positives Fazit seiner Arbeit. »Die Leute begrüßen das.«

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