CDU/CSU-Bundestagsfraktionsvorsitzender Ralph Brinkhaus besucht Kemena Logistik
»Renaissance des Güterzugverkehres«

Löhne (WB). »Das Logo kenne ich aus meinem Heimatwahlkreis Gütersloh«, sagt Ralph Brinkhaus, Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, als er bei Kemena Logistikkonzepte an der Löhner Straße eintrifft. Die Firmenbesichtigung bildete den Auftakt seiner zweitägigen Sommertour durch den Kreis Herford .

Freitag, 09.08.2019, 10:45 Uhr aktualisiert: 09.08.2019, 10:50 Uhr
Bei der Unternehmensbesichtigung (von links): Siglinde und Klaus Jording, Ralph Brinkhaus, Alicia Jording (Leiterin Unternehmenskommunikation), Dr. Tim Ostermann (CDU-Kreisvorsitzender) und Dr. Timo Jording. Foto: Louis Ruthe

»Wir wären in ihrem Wahlkreis auch gerne noch etwas präsenter vertreten«, entgegnete Dr. Timo Jording, Geschäftsführender Gesellschafter der Kemena Logistikkonzepte, zur Bemerkung des CDU-Bundestagsmitgliedes. Denn eine direkte räumliche Nähe zu den Kunden sei für das Löhner Unternehmen von großer Bedeutung. Der heimische CDU-Kreisvorsitzende Dr. Tim Ostermann sowie Burkhard Reitmeyer, stellvertretender CDU-Stadtverbandsvorsitzender, begleiteten Brinkhaus bei seinem Besuch.

Ralph Brinkhaus besucht Löhner Unternehmen

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Foto: Louis Ruthe
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Nach der Begrüßung ergriff Senior-Geschäftsführer Klaus Jording das Wort: »Seit 1912 ist die Firma im Familienbesitz – mittlerweile in der fünften Generation.« Damals mit dem Kohlehandel gestartet, entwickelte sich das Löhner Unternehmen von 1970 an mehr und mehr zum Speditionsspezialisten und Logistikallrounder. »Heute ist Kemena an drei Standorten vertreten. Zweimal in Löhne und einmal in Gütersloh«, berichtete Timo Jording. Aus dem anfänglichen Kohlehandel sei ein Logistikunternehmen mit 120.000 Quadratmetern Betriebsfläche und etwa 300 Beschäftigten entstanden.

300.000 Tonnen Papier am Tag

»Ein wichtiges Ereignis war der erste Gleisschluss 1996«, sagte Klaus Jording. Nicht weniger von Bedeutung sei der Bau des Logistikzentrums mit Bahngleisanschluss in Gütersloh gewesen. Von dort aus werde hauptsächlich Papier zu den Kunden geliefert.

»Etwa 90 Prozent der täglich um die 300.000 Tonnen Papier transportieren wir über die Schiene«, erläuterte Timo Jording. Eine Zahl, die selbst den der ostwestfälischen Wirtschaft kundigen CDU-Politiker beeindruckte. »Wir erleben derzeit eine Renaissance des Güterzugverkehres«, sagte Ralph Brinkhaus. Er bedauere, dass viele Unternehmen in den vergangenen Jahrzehnten private Gleisanschlüsse brach gelegt hätten.

»Dabei wurde der private Gleisanschluss über Jahre hinweg vom Bund gefördert, und kaum jemand hat die Fördermittel abgerufen«, sagte Klaus Jording. Noch 2011 sei Kemena nach seinen Angaben das einzige Unternehmen bundesweit gewesen, dass diese Fördermittel für den Anschluss in Güterloh beantragt habe. »Heute ist es schwer, Geld zu bekommen, da die Fördertöpfe leer sind«, sagte Klaus Jording. Ein weiteres Thema, dass bei Brinkhaus auf reges Interesse stieß, war das Personalmanagement des Löhner Logistikunternehmens.

»Wir wollen hier die Familien zusammenhalten – langfristig«

»Wir wollen hier die Familien zusammenhalten – langfristig«, erklärte Timo Jording. Bestenfalls fahre der Mann Gabelstapler, die Frau arbeite im Lager, und der Sohn fange eine kaufmännische Ausbildung im Unternehmen an. »Wir setzten nicht auf Leiharbeit, sondern auf eine fundeierte Aus- und Weiterbildung unserer Arbeitskräfte«, sagte Timo Jording. Nur so könne das Unternehmen seinen Kunden einen hohen Qualitätstandart garantieren. »Es ist wichtig, niedrig qualifizierte Arbeitskräften weiterzubilden«, sagte Brinkhaus.

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