Umbauarbeiten laufen – Trockenbau weitgehend erledigt – Kosten noch im Rahmen
So wird aus der Werretalschule eine Kita

Löhne (WB). Derzeit ist der Gebäudeteil C der ehemaligen Werretalschule eine Großbaustelle. Dieser wird, wie mehrfach berichtet, von der Stadt Löhne in eine Kindertagesstätte, deren Träger der Kirchenkreis Herford ist, umgebaut. Ein Großteil der Trockenbauarbeiten sind bereits erledigt. Doch bis zur geplanten Eröffnung zu Beginn des kommenden Kindergartenjahres 2019/2020 im August gibt es noch einiges zu tun.

Dienstag, 02.04.2019, 03:30 Uhr aktualisiert: 02.04.2019, 04:00 Uhr
Christine Harodt, kommissarische Leiterin Immobilienwirtschaft, und ihr Kollege Marc Recksiek, Projektleiter, stehen im großen Flur der künftigen Kita »Werretalschule«. Dort wird derzeit umgebaut, damit bald die ersten drei Gruppen einziehen können. Foto: Sonja Gruhn

Umbau Kita »Werretalschule«

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Projektleiter Marc Recksiek von der Immobilienwirtschaft der Stadt Löhne und Christine Harodt, kommissarische Amtsleiterin, sind optimistisch, dass dies klappen wird.

Auch hinsichtlich der Kosten sei bislang alles im grünen Bereich. Ohne Außenanlagen und Ausstattung sind für den Umbau 700.000 Euro veranschlagt. »Alle Ausschreibungsergebnisse sind da. Wir liegen noch gut im Rahmen«, sagt Marc Recksiek.

Allerdings gebe es auch einige Unwägbarkeiten, fügt Christine Harodt hinzu. Besonders bezüglich der Sanitär- und Heizungsanlage, die, ebenso wie die elektrischen Leitungen, vom Hauptgebäude abgetrennt werden müssen. Deshalb habe das Gebäude auch mit »Bahnhofstraße 54b« eine eigene Adresse bekommen. »Aber wir haben einen Puffer für Verschiebungen eingeplant«, fügt sie hinzu. Der Großteil der Kosten sei für die Technik aufzuwenden.

Kosten sind gestiegen

»Die Elektrik muss größtenteils raus, erneuert und erweitert werden. Brandmeldeanlagen und Sicherheitsbeleuchtung werden installiert. Allein das Türelement vom Flur zum Treppenhaus, das den Brandschutzanforderungen entsprechen muss, wird etwa 12.000 Euro kosten. Vor einigen Jahren lag der Preis zwischen 4000 und 5000 Euro«, sagt Christine Harodt. Denn die Materialkosten sind ebenso wie die Kosten für die Handwerker in die Höhe geschnellt. »Mit unseren Handwerkern haben wir Glück. Elektriker und Dachdecker kommen aus der Region. Die Trockenbaufirma ist zwar weiter weg, aber sehr zuverlässig«, sagt Marc Recksiek. Absprachen funktionierten gut. Da ein Teil des Gebäudes 1995 errichtet wurde, also noch relativ jung ist, und der Querriegel Baujahr 1988 ist, sei vieles noch gut erhalten und könne teilweise wieder verwendet werden. Dazu gehöre ein Großteil der Konstruktion für die abgehängten Decken. Ebenso könnten die meisten akustischen Deckenplatten später wieder eingesetzt werden.

Gruppen- und Nebenräume

Insgesamt steht in dem zweigeschossigen Gebäude eine Fläche von 850 Quadratmetern zur Verfügung, etwa 140 davon im Obergeschoss. Dort werden Räumlichkeiten für die vierte Gruppe eingerichtet. Der ehemalige Computerraum der Förderschule wird mit Hilfe eines Durchbruchs zum Nebenraum für die Gruppe. Auch der Personalraum mit etwa 25 Quadratmetern ist oben eingeplant. »Das hier an den Wänden ist kein Schimmel«, sagt Marc Reck­siek und zupft an dem grünlichen Flaum. »Das sind Reste von aufgeklebtem Teppich«, beruhigt der Projektleiter.

»Stiefelgang« zur Toilette

Im Erdgeschoss, in dem später drei Gruppen untergebracht sind, wird vom Flur aus ein Zugang zu den Toiletten geschaffen. Von außen soll nur ein Eingang erhalten bleiben, der als »Stiefelgang« für die Matschsachen dienen wird. Gleich neben dem Treppenaufgang wird ein ehemaliger Klassenraum zum Essraum mit Küche, Ausgabe und Lager umfunktioniert. Dort wird es später, ebenso wie in allen anderen etwa 60 Quadratmeter großen Gruppenräumen des Erdgeschosses, eine Fluchttür nach draußen geben.

»Dadurch kann der große Schulflur genutzt werden. Denn aus Brandschutzgründen dürften dort sonst weder Tische stehen, noch die Garderoben angebracht werden«, sagt Marc Recksiek.

Wickelraum und Schlafsaal

Durch die Aufteilung einiger Klassenräume können 15 bis 25 Quadratmeter große Nebenräume für die Gruppen geschaffen werden. Ebenso Räumlichkeiten beispielsweise für Putzmittel. Auch einen Wickelraum mit Dusche wird es geben. Gleich daneben ist der etwa 45 Quadratmeter große Schlafsaal geplant. Der ehemalige Musikraum 2 ist künftig das Büro für die Einrichtungsleitung, aus dem Kartenraum wird ein Waschraum, und dort, wo früher Biologie unterrichtet wurde, entsteht ein weiterer Gruppenraum.

Gründach entfernt

»Das Gründach war komplett zugewachsen. Der Kies musste mit Schaufeln entfernt werden. Absaugen war nicht möglich. Jetzt wird geprüft, ob die Folie noch dicht ist. Ein Gründach kommt aber nicht wieder darauf, das braucht eben Pflege«, sagt Marc Recksiek.

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