18 Teilnehmer beteiligen sich an erstem Jungbläsertag in Löhne-Ort
Auf die Atemtechnik kommt es an

Löhne-Ort (WB). Wie viel Kraft sie in ihren Lungen haben, das bewiesen am vergangenen Samstag 18 Teilnehmende beim ersten »Jungbläsertag« in Löhne-Ort. Posaunen, Trompeten, Tubas und Tenorhörner waren dabei als Instrumente vertreten.

Dienstag, 05.02.2019, 09:30 Uhr
18 Jungbläser aus den Kirchenkreisen Herford und Vlotho haben am ersten Jungbläsertag im Gemeindehaus von Löhne-Ort teilgenommen. Neben Posaunen und Trompeten übten die Teilnehmer auch auf Tubas und Tenorhörnern. Foto: Eva-Lotta Dehne

»Der Jungbläsertag ist aus dem Wunsch entstanden, ein Angebot für Jungbläser zwischen den Freizeiten ins Leben zu rufen«, erklärt Martin Lorenz,

Antje Hilgenkamp (links) aus Laar und Anne-Florin Jahn aus Ostscheid waren neben Kreisposaunenwart Martin Lorenz die einzigen Teilnehmerinnen, die Posaune spielten.

Antje Hilgenkamp (links) aus Laar und Anne-Florin Jahn aus Ostscheid waren neben Kreisposaunenwart Martin Lorenz die einzigen Teilnehmerinnen, die Posaune spielten. Foto: Eva-Lotta Dehne

Kreisposaunenwart aus Löhne. Die alljährliche Jungbläserfreizeit sei im vergangenen Jahr vom Januar auf den September verlegt worden, so dass eine anderthalbjährige Pause ohne ein solches Angebot entstanden sei, fügt er hinzu.

Der Begriff Jungbläser sei aber nicht aufs Alter bezogen, sondern auf den Grad der Erfahrenheit, betont Lorenz. »Es handelt sich bei den Teilnehmern um junge und ältere Musiker, die erst ein halbes bis etwa drei Jahre Erfahrung auf dem Instrument haben«, sagt er.

Teilnehmer aus Posaunenchören der Kirchenkreise Herford und Vlotho

18 Teilnehmer im Alter von acht bis 47 Jahren aus den Posaunenchören der Kirchenkreise Herford und Vlotho waren ins Gemeindehaus der evangelischen Kirchengemeinde Löhne-Ort gekommen, um gemeinsam auf den Blechblasinstrumenten zu musizieren. »Wir wollen nicht nur üben, sondern natürlich auch gemeinsam Spaß haben«, erklärt Lorenz. Deswegen sei auch eine kleine Spieleeinheit mit musikalischem Bezug nach der Mittagspause geplant.

Nach den Aufwärmübungen für die Lippen und zwei gemeinsam gespielten Liedern ging es dann für die Bläser in Kleingruppen weiter. Dort wolle man pro Gruppe jeweils zwei Stücke einüben, die am Nachmittag beim Abschlussvortrag vorgespielt werden, sagt Martin Lorenz. Dazu würden dann auch die Familie und Freunde aller Musiker erwartet.

Tipps für Atemtechnik und Mundmotorik

Angeleitet wurden die Teilnehmer dabei nicht nur von Kreisposaunenwart Martin Lorenz selbst, sondern auch von Johanna Wimmer, Kreiskantorin aus Enger. Sie hat Kirchenmusik mit dem Schwerpunkt »Blechblasinstrumente« studiert und kann den Bläsern vor allem Tipps bei ihrer Atemtechnik und der Mundmotorik geben. Ein weiterer Lehrer war Klaus-Dieter Menke, Mitglied im Leitungskreis für Bläsermusik im Kirchenkreis Herford.

Unter den Teilnehmern war auch der 13-jährige Michel Bünger aus Herford. Er spielt seit etwa drei Jahren das Tenorhorn und ist aktives Mitglied im Posaunenchor Löhne-Ort. »Ich finde es einfach toll, mit anderen zusammen zu spielen«, sagt er.

Die Brüder Elias (9) und Raphael Klause (11) vom Posaunenchor Kirchlengern besuchten auch gern die Freizeiten, sagt Raphael, der selbst mit viel Freude Trompete spielt. Sein Bruder Elias spielt das Tenorhorn. »Die Blasmusik hilft mir bei meinem Asthma«, erklärt der Neunjährige, da durch die spezielle Atemtechnik die Lunge vergrößert werde.

Antje Hilgenkamp (47) aus dem Posaunenchor Laar ist ebenfalls beim Jungbläsertag dabeigewesen. Seit 15 Monaten spielt sie die Posaune. »Ein Instrument zu spielen, bringt auch viel fürs Gehirn«, sagt Hilgenkamp. Sie erhoffe sich, durch den Lehrgang vor allem ihre Atemtechnik verbessern zu können, fügt sie hinzu.

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