Mitarbeiter einer Sparkasse in Hille überfallen – Parallelen zu Raub in Löhne Bankräuber weiter auf der Flucht

Hille (WB). Derzeit fahndet die Polizei im Kreis Minden-Lübbecke mit Hochdruck nach zwei flüchtigen Bankräubern. Die beiden maskierten und bewaffneten Männer haben am Morgen einen Mitarbeiter der Sparkassenfiliale in Hille-Rothenuffeln an der Straße »Kornacker« überfallen.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: dpa

Mittlerweile steht fest, dass die maskierten und mit einer Pistole bewaffneten Männer sich zunächst durch das Aufhebeln eines Toilettenfensters gewaltsam Zutritt zu dem Gebäude verschafften. Dies dürfte nach Einschätzung der Ermittler im Laufe der Nacht geschehen sein.

Anschließend hielten sie sich auf der Toilette versteckt und überraschten so den 53-jährigen Bankmitarbeiter. Der hatte am Morgen wie üblich das Gebäude betreten. Dass da schon die Räuber auf ihn warteten, ahnte der 53-Jährige nicht.

Über Toilettenfester geflüchtet

Unter Vorhalt der Waffe drängten die Männer den Mann in den Schalterraum, um hier an das Geld zu gelangen. Die moderne Sicherungstechnik verhinderte jedoch einen Zugriff auf das Geld. So mussten sich die Bankräuber mit einem geringen Betrag an Hartgeld begnügen. Mit ihrer Beute sprangen sie aus dem Toilettenfenster und verschwanden.

Parallelen zu Raub in Löhne

Die Sparkasse in Löhne Foto: Rajkumar Mukherjee

Der heutige Überfall weist deutliche Parallelen zu einem gleichgelagerten Raub auf eine Filiale der Sparkasse in Löhne (Kreis Herford) auf.

Auch hier waren zwei Täter zunächst in das Gebäude eingedrungen und hatten auf die Mitarbeiter gewartet und sie mit einer Waffe bedroht. Die Räuber sind bisher weiterhin auf der Flucht . Die Beamten aus Minden haben Kontakt zu ihren Kollegen aus Herford aufgenommen.

Polizei sucht Zeugen

Die Männer sollen zwischen 20 bis 25 Jahre alt und circa 1,70 Meter groß sein. Sie sollen mit dunkleren, längeren Jacken bekleidet gewesen sein. Die Polizei bittet nun Zeugen, denen – auch etwas abseits der Bankfiliale – verdächtig wirkende Personen oder ein Fahrzeug aufgefallen sind, sich bei den Beamten per Notruf 110 oder unter 0571/88660 zu melden.

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