70 Jahre Arbeiterwohlfahrt Löhne: Stadtverband feiert mit Mitgliedern und Ehrengästen Die Taten entscheiden

Löhne (nlm). In großer Runde hat der Stadtverband der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Löhne sein 70-jähriges Bestehen in der Werretalhalle gefeiert. Die Mitglieder blickten auf die Anfänge und die Entwicklung zurück. Für das musikalische Programm und gute Laune sorgte der Herforder Shanty-Chor »Kliffkieker« in Piratenoutfits.

An der Feier des AWO-Stadtverbands haben teilgenommen: (von links) Wolfgang Böhm, SPD-Bundestagsabgeordneter Stefan Schwartze, zweiter Vorsitzender Karl-Heinz Bernsmeier, Hans-Werner Abke, Gustav Roßocha, Günter Busse, Vorsitzender Günter Pieper, Manfred Devers, stellvertretender Bürgermeister Egon Schewe, stellvertretende Vorsitzende Gertrud Robbes, AWO-Kreisgeschäftsführerin Gisela Kucknat und AWO-Kreisvorsitzender Norbert Wellmann.
An der Feier des AWO-Stadtverbands haben teilgenommen: (von links) Wolfgang Böhm, SPD-Bundestagsabgeordneter Stefan Schwartze, zweiter Vorsitzender Karl-Heinz Bernsmeier, Hans-Werner Abke, Gustav Roßocha, Günter Busse, Vorsitzender Günter Pieper, Manfred Devers, stellvertretender Bürgermeister Egon Schewe, stellvertretende Vorsitzende Gertrud Robbes, AWO-Kreisgeschäftsführerin Gisela Kucknat und AWO-Kreisvorsitzender Norbert Wellmann. Foto: Natalie Lydia Meyer

Durch das ehrenamtliche Engagement von Frauen und Männern hatten sich in den Nachkriegsjahren die ersten AWO-Ortsvereine in Löhne gegründet. Dabei galt das Motto: »Nicht das Wort, sondern die Tat entscheidet«. Damals herrschte akute Not in der Bevölkerung, besonders betroffen waren zugezogene Flüchtlinge. Dank vieler Helfer der AWO wurden bedürftige Menschen mit Nahrung versorgt.

»Solidarität bricht Not. Dies hat die Arbeiterwohlfahrt in Löhne erfolgreich umgesetzt«, sagte Norbert Wellmann, Kreisvorsitzender der AWO, lobend. »Wir brauchen auch heute Solidarität. Diese lebt und zeigt die Arbeiterwohlfahrt Löhne durch ihr langjähriges Engagement«, fügte Egon Schewe, stellvertretende Bürgermeister, hinzu.

Der heutige AWO-Stadtverband besteht aus den vier Löhner Ortsvereinen Obernbeck, Bahnhof, Löhne-Ort und Mennighüffen. Insgesamt gibt es mehr als 725 Mitglieder. Zum Engagement in verschiedenen sozialen Bereichen gehören unter anderem: die Kindertagesstätten, die Tagepflege in Mennighüffen, Seniorengemeinschaften und -wohnungen und die Ehe- und Lebensberatung. »Die AWO ist ein fester Bestandteil des sozialen Lebens in der Stadt Löhne und ihr Engagement ist unverzichtbar für die Bevölkerung«, betonte der SPD-Fraktionsvorsitzende Wolfgang Böhm. Seit mehreren Jahren gibt es auch Seniorenreisen in Deutschland und Europa.

Das Engagement der Mitglieder hob auch der Vorsitzende des AWO-Stadtverbandes, Günter Pieper, hervor. »Ich bedanke mich in Namen des Stadtverbandsvorstandes bei allen ehrenamtlichen Mitgliedern für ihre langjährige Hilfe und Treue«, sagte er. Besonders gelte der Dank dem Ehrenvorsitzenden Gustav Roßocha (90), »der wie kein anderer die Überzeugungen und Werte der AWO vertreten und gelebt hat«. Viele Jahre war Gustav Roßocha selbst Vorsitzender des AWO-Stadtverbandes.

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