Stadt und Bielefelder Zweitligist unterzeichnen Partnerschaftsurkunde Löhne trägt Arminia-Farben

Löhne (WB). Es ist soweit: Löhne darf sich nun offiziell Partnerstadt des Zweitligisten Arminia Bielefeld nennen. In der Schüco-Arena unterzeichneten nun Arminia-Präsident Hans-Jürgen Laufer und Bürgermeister Bernd Poggemöller die Projekturkunde. Damit hat Arminen-Fan Thomas Stradner das Ziel seines Bürgerantrags erreicht.

Von Rajkumar Mukherjee
Nach der Unterzeichnung der Urkunde in der Schüco-Arena in Bielefeld zeigen Bürgermeister Bernd Poggemöller (Dritter von rechts) und Henning Baumgartner (5) sowie Arminia-Präsident Hans-Jürgen Laufer (Zweiter von rechts) und Jona Poggemöller (7) das Partnerschaftsschild. Es wird nun in der Arena angebracht. Mit ihnen freuen sich die Vertreter der Löhner Delegation.
Nach der Unterzeichnung der Urkunde in der Schüco-Arena in Bielefeld zeigen Bürgermeister Bernd Poggemöller (Dritter von rechts) und Henning Baumgartner (5) sowie Arminia-Präsident Hans-Jürgen Laufer (Zweiter von rechts) und Jona Poggemöller (7) das Partnerschaftsschild. Es wird nun in der Arena angebracht. Mit ihnen freuen sich die Vertreter der Löhner Delegation.

Löhne gehört nun zu 24 Städten und Gemeinden in OWL, die sich dem Arminia-Netzwerk bereits angeschlossen haben. Auch Bad Oeynhausen ist darunter. »Wir sind Ostwestfalen« lautet der Slogan der Kampagne, mit der sich der Fußballklub zur Region bekennt. Dabei will der Verein positive »ostwestfälische Tugenden« hervorheben: »stur, hartnäckig, kämpferisch« und Synergien schaffen.

Einen Bürgerantrag zur Partnerschaft hatte Thomas Stradner im Juni 2016 in den Löhner Stadtrat eingebracht. Um seinem Wunsch Nachdruck zu verleihen, hatte er zudem vor einem Arminia-Spiel 27 Unterschriften am Löhner Bahnhof gesammelt. Im Oktober 2016 entschied sich der Stadtrat für die Partnerschaft. Das Engagement Stradners lobte Bernd Poggemöller. »Es war ein Anstoß aus der Mitte der Bürgerschaft. Ohne Sie würden wir hier heute nicht stehen«, sagte er. Von Hans-Jürgen Laufer erhielt Stradner ein Shirt mit Unterschriften aller Arminia-Spieler.

Am späten Dienstagnachmittag war eine Delegation aus Löhne per Bahn nach Bielefeld gereist. An der Fahrt nahmen 32 Bürger Löhnes, darunter auch Vertreter verschiedener Organisationen und Vereine, teil. Dazu gehörten beispielsweise Marco Kohlmeier, Präsident des Lions Clubs Löhne, Bettina Löhmer vom Vorstand von Sorpoptimist International Bad Oeynhausen-Wittekindsland, Kai Wegner vom SV Löhne-Obernbeck, Christine Dittrich, Leiterin der Einrichtung »Spatzennest« für Menschen mit Autismus, Ingrid van Ackern vom Mittagstisch Löhne und der katholischen Gemeinde sowie Lothar Terno, Sprecher des Vorbereitungsteams im Unternehmensnetzwerk Löhne.

Diese Gruppe habe die Stadt in Vorbereitung auf den Besuch in Bielefeld bewusst so ausgewählt. »Es sind Multiplikatoren, die die Idee der Partnerschaft weiter in die Stadt hineintragen werden«, sagte Ursula Nolting, Amtsleiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Ratsangelegenheiten und Kommunikation. Für weitere Arminia-Fans und Interessierte werde es zudem noch weitere Gelegenheiten geben, sich an möglichen Treffen und Projekten zu beteiligen.

Viel Lob von der Löhner Delegation

Viel Lob und Interesse an einem Austausch mit Arminia gab es von der Delegation. So auch von Lothar Terno: »Arminia ist aus meiner Sicht ein starker Vertreter der Marke ›OWL‹. Das zeigt auch ihr Vereins-Slogan. Davon können Städte und Gemeinde sowie Firmen aus OWL sehr profitieren. Und vielleicht ist Ostwestfalen-Lippe als Region dann mal in Deutschland so bekannt wie das Allgäu.« Zum Besuch gehörte ebenso eine Führung durch das Stadion – inklusive Besuch der Arminia-Umkleidekabine.

Apropos Arminia-Fans: Hierbei liegt Löhne in OWL offenbar ganz weit vorne: Von den derzeit etwa 11 800 Arminia-Mitgliedern stammen 159 aus Löhne, sagte Jakob Philipp, Projektmanager von »Wir sind Ostwestfalen« während der Präsentation des Partnerschaftsprojektes in der Schüco-Arena.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.