Trinkwassersituation in Bad Oeynhausen und Löhne bleibt aber weiterhin angespannt Regen lässt Pegel steigen

Bad Oeynhausen/Löhne  (WB/mcs). Im Hinblick auf mögliche Trinkwasserengpässe in Bad Oeynhausen, Löhne, Hüllhorst und Hille zeichnet sich Entspannung ab.

Jüngste Niederschlage haben den Pflanzen im Kurpark gut getan.
Jüngste Niederschlage haben den Pflanzen im Kurpark gut getan. Foto: Rajkumar Mukherjee

»Wie angekündigt, sind bereits seit Freitagnachmittag zwei zusätzliche Entnahmebrunnen in Südhemmern in Betrieb«, sagte Ursula Nolting, Sprecherin der Stadt Löhne, am Dienstag dieser Zeitung. Trotz des zusätzlich geförderten Wassers sei der Pegel im für Bad Oeynhausen und Löhne relevanten Hochbehälter Bergkirchen allerdings zunächst am Samstag von zuvor 1,7 Metern auf nur noch 1,2 Meter abgesunken.

»Durch lang anhaltenden Regen ist der Pegel in der Nacht zu Sonntag dann aber auf 3,96 Meter gestiegen«, sagte Ursula Nolting. Zu diesem erfreulichen Wert habe auch beigetragen, dass die Entnahmemenge in den vergangenen Tagen – vermutlich aufgrund des verlängerten Pfingstwochenendes – deutlich gesunken sei. Die Löhner Stadtsprecherin: »Viele Verbraucher gehen anscheinend weiter sehr bewusst mit der wertvollen Ressource Trinkwasser um.«

Gespräche mit Bezirksregierung sollen Lösung bringen

Der gestiegene Pegel im Hochbehälter Bergkirchen sei aber nur ein Signal für eine vorübergehende Entspannung. »Wir müssen weiter an einer generellen Lösung arbeiten«, sagte Ursula Nolting. In diesem Zusammenhang wies sie noch einmal auf die für Mittwoch geplanten Gespräche mit der Bezirksregierung in Detmold hin.

Angesichts der entspannteren Situation sind die Kehrmaschinen der Stadtwerke Bad Oeynhausen seit Dienstag wieder im Einsatz. »Sonst hat sich für uns nichts geändert«, sagte Stadtwerkesprecher Rüdiger Ernst dieser Zeitung. Angesichts jüngster Niederschläge sei das Wässern öffentlicher Flächen derzeit – zum Glück – nicht nötig.

 Auf der Hauptachse im Kurpark war zuletzt vor einer Woche gegossen worden.

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