Pfarrer und ADFC organisieren Tour durch Löhne am 20. Mai Kirche mit dem Rad »erfahren«

Löhne (WB). Die Löhner Kirchengemeinden und der ADFC Löhne laden zum 500. Jubiläum der Reformation dazu ein, Kirchen und gemeindliches Leben im wahrsten Sinne des Wortes zu erfahren: mit einer Fahrradtour am Samstag, 20. Mai. Ziele dieser Fahrt sind verschiedene kirchliche Gebäude in Löhne.

Von Sonja Gruhn
Sie laden dazu ein, Kirche und gemeindliches Leben in Löhne zu erfahren (von links): Georg und Inge Hofemann, Pfarrer Harald Ludewig und Pfarrer Rolf Bürgers hoffen auf viele Interessierte und natürlich bestes Wetter zum Fahrradfahren.
Sie laden dazu ein, Kirche und gemeindliches Leben in Löhne zu erfahren (von links): Georg und Inge Hofemann, Pfarrer Harald Ludewig und Pfarrer Rolf Bürgers hoffen auf viele Interessierte und natürlich bestes Wetter zum Fahrradfahren. Foto: Sonja Gruhn

Die Idee dazu hatte Harald Ludewig, Pfarrer in der evangelischen Kirchengemeinde Gohfeld. »Ich habe mich gefragt, was wir zum Reformationsjubiläum in unserer Stadt machen können. Reformation heißt nicht nur Martin Luther. Reformation war ja eine viel größere Bewegung«, sagt Ludewig. Sein Ansatz führte ihn ein Stück weit weg von der Geschichte und dahin, wie Kirche heute aussieht. Daraus entstand die Idee, nahezu alle kirchlichen Gebäude in Löhne anzufahren, um zu sehen, welche Schwerpunkte und Impulse es dort gibt. Diese Idee traf unter anderem auch bei Rolf Bürgers, Pfarrer in Obernbeck, auf Resonanz. Mit ins Boot holten sich die Kirchengemeinden Georg und Inge Hofemann von der Ortsgruppe Löhne des ADFC, die eine passende Route dafür ausarbeiteten.

Auf der knapp 28 Kilometer langen und leicht zu bewältigenden Tour, die so gut wie keine Steigungen beinhaltet, hauptsächlich über Nebenstrecken führt und auch landschaftliche Schönheit zu bieten hat, werden insgesamt elf Ziele angefahren.

Treffpunkt zur Abfahrt ist am Samstag, 20. Mai, das Freibad Löhne. Von dort aus geht es um 8.30 Uhr los. »Wir teilen die Mitfahrenden aus organisatorischen Gründen in drei Gruppen auf und fahren auf verschiedenen Strecken«, sagt Georg Hofemann. Erstes Ziel ist die Gohfelder Simeonkirche, wo die Teilnehmenden zu einem kleinen Frühstück eingeladen sind. Von dort aus geht es weiter zur entwidmeten Johanneskirche, die inzwischen besser als Kleiderkirche bekannt ist. Über Haupensiek (Gemeindezentrum) und den Wittel (Lukaskirche) führt die Tour nach Löhne-Ort (Martin-Luther-Kirche) und dann zur Mahnener Matthäuskirche, wo es gegen 12.30 Uhr einen Mittagsimbiss gibt. Da die Teilnahme kostenlos ist, wird an den Imbissstationen um eine Spende gebeten.

Letzte Station: Siemshofer Heilandkirche

Weitere Stationen sind danach die Kreuzkirche, die katholische St. Laurentius-Kirche und die Christuskirche in Obernbeck. Von dort aus startet die Familien- und Kinderstrecke zur evangelischen Kirche in Mennighüffen, wo es ein Programm für Kinder geben wird. (Für diesen Abschnitt ist keine Extra-Anmeldung erforderlich). Treffpunkt an der Christuskirche zur Abfahrt ist gegen 14.30 Uhr. Letzte Station gegen 16.30 Uhr wird dann die Siemshofer Heilandkirche sein.

An den Stationen ist jeweils eine Verweildauer für die Präsentationen von etwa 15 Minuten eingeplant. Sollte ein Mitfahrender »schlapp« machen, kümmert sich das Deutsche Rote Kreuz Löhne um die Person.

Ein Einstieg oder Ausstieg aus der Radtour sei jederzeit möglich, betonen die Organisatoren. »Der Gedanke aber ist, dass wir möglichst gemeinsam fahren«, sagt Harald Ludewig. Ziel der Tour sei es, dass die Teilnehmenden sehen, wie vielfältig kirchliches Leben in Löhne ist.

Nutzer von E-Bikes sind ebenfalls willkommen. Kinder dürfen ab Stützradalter mitfahren. Es sollte darauf geachtet werden, dass sie sattelfest sind und genügend Kondition haben. Die Tour findet bei jedem Wetter statt.

Anmeldungen werden bis zum 17. Mai erbeten im Gemeindebüro Gohfeld unter Telefon 05731/82400 oder per E-Mail an kirchen2017.erfahren@posteo.de.

Für die Begleitung der Gruppen hofft Georg Hofemann, dass sich noch einige Helfer, die beispielsweise kurzfristig zu überquerende Straßen sichern, finden. Diese können sich ebenfalls an das Gemeindebüro wenden.

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