Archäologische Ausgrabungen in Stift Quernheim verlaufen ergebnislos
Ehemaliges Kloster bleibt ein Rätsel

Kirchlengern (WB) -

Wenn im kommenden Jahr in Stift Quernheim das Jubiläum zum 875-jährigen Bestehen gefeiert wird, steht die Geschichte der Ortschaft im Norden der Gemeinde Kirchlengern im Fokus. Ein wesentlicher Bestandteil ist dabei der sogenannte Damenstift zu Quernheim, der vermutlich um 1147 nach Christus gegründet wurde. Von Hilko Raske
Donnerstag, 22.04.2021, 02:12 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 22.04.2021, 02:12 Uhr
Archäologe Dr. Sven Spiong präsentiert gemeinsam mit Bürgermeister Rüdiger Meier und Grabungstechnikerin Sophia Lippe (von links) das Urkataster von 1837. Im Hintergrund die Fläche, die von den Archäologen auf Spuren der Klosterüberreste untersucht wurde. Foto: Hilko Raske
Diese Klosteranlage und die dazu gehörigen Gebäude prägten über Jahrhunderte den Bereich um die Stiftskirche. Erst im Dezember 1810 wurde der Damenstift aufgehoben. Das Stiftsdorf bestand zu dieser Zeit nur aus acht Häusern und drei Wassermühlen. Wo sich das Kloster befunden hat, weiß man dank des sogenannten preußischen Urkatasters aus dem Jahr 1837: im Kreuzungsbereich Stiftstraße und Neue Straße. Doch gibt es bauliche Überreste dieser Anlage? Dieser Frage sind nun die Gemeinde Kirchlengern und Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) nachgegangen.
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