Regelmäßige PCR-Tests für Mitarbeiter in Kirchlengern – Ausweitung auf Impfmöglichkeit im Gespräch
Hettich eröffnet Corona-Testzentrum

Kirchlengern (WB) -

Hettich hat am Montag kurzfristig am Hauptsitz in Kirchlengern ein Testzentrum für die Abnahme von PCR-Tests eröffnet. Ziel ist es nach Auskunft des Unternehmens, alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter regelmäßig auf Corona-Infektionen zu testen.

Dienstag, 09.03.2021, 07:36 Uhr
Auf einem der Parkplätze des Unternehmens hat Hettich ein großes Zelt für ein Corona-Testzentrum aufbauen lassen. Foto: Hettich

Die Tests sollen mehr Sicherheit geben und ein mögliches Infektionsgeschehen frühzeitig erkennen lassen. Nach dem kürzlichen Anstieg der Corona-Infektionen am Standort Kirchlengern hat Hettich mit Unterstützung der Mühlenkreiskliniken aus Minden und dem Ärztenetzwerk MuM (Medizin und Mehr) aus Bünde in kurzer Zeit ein eigenes Testzentrum in einem 250 Quadratmeter großen Zelt auf einem der Parkplätze des Möbelbeschlag-Herstellers aufgebaut.

Das Orga-Team vor dem Testzelt: (von links) Inga Hepermann, Dirk Pfau, Uwe Kott und Timo Pieper (alle Hettich) sowie Annette Hempen (MuM Medizin und Mehr, Bünde).

Das Orga-Team vor dem Testzelt: (von links) Inga Hepermann, Dirk Pfau, Uwe Kott und Timo Pieper (alle Hettich) sowie Annette Hempen (MuM Medizin und Mehr, Bünde). Foto: Hettich

„Neben den bereits seit längerem durchgeführten Schnell- bzw. Selbsttests haben wir uns entschlossen, zusätzlich das deutlich sichere PCR-Testverfahren am Standort Kirchlengern/Bünde einzusetzen. Und das nicht nur einmalig, sondern regelmäßig. Die Schnelltests kommen weiterhin immer dann zum Einsatz, wenn wir sehr kurzfristig oder in einigen Bereichen auch täglich ein Testergebnis benötigen“, sagt Timo Pieper, Geschäftsführer bei Hettich in Kirchlengern.

Die PCR-Tests werden auf Kosten des Unternehmens von medizinischem Fachpersonal der Mühlenkreiskliniken aus Minden durchgeführt. Wegen der großen Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Hauptsitz sei eine gute Zeitplanung nötig, teilte das Unternehmen mit. Wer nicht regelmäßig am Arbeitsplatz sei, erhalte Selbsttests, die vor Arbeitsantritt zu Hause durchgeführt werden können. Mit einem negativen Ergebnis stehe dann einem Start am Arbeitsplatz nichts entgegen.

„Wir hoffen sehr, dass wir mit dieser zusätzlichen Maßnahme die weitere Ausbreitung des Virus vermeiden können“, sagte Pieper. „Nach allen bereits umgesetzten Schutzmaßnahmen – von Schichtverschiebungen über den Einsatz kontaktloser Fiebermessgeräte bis hin zur Maskenpflicht auf dem gesamten Betriebsgelände – ist das neue Testzentrum ein weiterer wichtiger und logischer Baustein in unserem Pandemie-Schutzplan.“

Wie in anderen Unternehmen in OWL gibt es auch bei Hettich erste Überlegungen, das Konzept um ein Impfangebot zu erweitern, sobald ausreichend Impfstoff zur Verfügung steht.

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