Area 34: Mitarbeiter wollen Abwechslung in den Alltag junger Menschen bringen
Kein Stillstand bei der Jugendarbeit

Kirchlengern (WB) -

Nicht nur Schulen und Geschäfte sind geschlossen, auch Jugendzentren sind von der Regelung betroffen. Schon seit einigen Wochen sind damit auch die Türen der Area 34 in Kirchlengern verschlossen.

Mittwoch, 10.02.2021, 05:06 Uhr aktualisiert: 10.02.2021, 05:10 Uhr
Die Sozialarbeiter Erika Nauhart und Gianluca Scagliarini sind per Zoom mit ihrem Kollegen Helge Eifert und einigen Jugendlichen im Gespräch. Foto: Annika Tismer

Einen Stillstand der Jugendarbeit gibt es aber dennoch nicht. „Zum Glück gibt es inzwischen viele digitale Möglichkeiten, um mit den Jugendlichen in Kontakt zu bleiben“, sagt Erika Nauhart. Für den Kreis Herford gibt es deshalb die zentrale Internetseite kreislogger.com, auf der die kommunalen Jugendzentren ihre virtuelle Arbeit präsentieren und über Angebote informieren. Auch die Mitarbeiter der Area 34 haben sich einiges einfallen lassen, um etwas Abwechslung in den Alltag der jungen Menschen zu bringen, vor allem aber auch, um ein offenes Ohr anbieten zu können, wenn es gebraucht wird. „Wir bieten regelmäßig Videokonferenzen per Zoom an. Da können die Jugendlichen mit uns aber auch miteinander über alles quatschen, was sie gerade beschäftigt oder aber um sich auch einfach nur die Zeit zu vertreiben“, erklärt Nauhart. Manchmal werden dann auch kleinere Spiele gespielt oder Gesprächsimpulse in die Runde gegeben.

Sie und ihre Kollegen Helge Eifert und Gianluca Scagliarini haben sich aber auch noch einige weitere Aktionen einfallen lassen, die Jugendarbeit auch in Zeiten von Corona möglich machen sollen. So gab es gerade erst die Aktion „20 Tage – 20 Spiele“, bei der täglich ein Game für die Xbox präsentiert wurde. „Eine Fortsetzung dieser Reihe wird folgen“, so Eifert.

Daneben bietet das Jugendzentrum Unterstützung beim Homeschooling. „Wer zum Beispiel keinen Drucker hat, kann uns seine Schulsachen zuschicken, sie ausdrucken lassen und abholen“, erklärt Nauhart.

Auch die mobile, aufsuchende Arbeit soll nicht zu kurz kommen. „Auch in dieser Zeit fahren wir an die üblichen Treffpunkte der Jugendlichen und schauen, ob es irgendwo Bedarf gibt“, sagt das Team. Gleichzeitig kann in Notlagen auch ein Einzelberatungsgespräch wahrgenommen werden. „Manchmal ist die Grenze zwischen ‚Mir fällt die Decke auf den Kopf‘ und ‚Es geht mir wirklich schlecht‘ nicht weit voneinander entfernt. Da sind wir natürlich auch in dieser Zeit als Gesprächspartner da“, sagt Nauhart.

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