Großbaustelle zwischen Kirchlengern und Löhne ist fertig – Lärmschutzwand fehlt noch
Freie Fahrt auf der A30

Kirchlengern (WB). Bald heißt es wieder „freie Fahrt“ auf der A30 zwischen Kirchlengern und Löhne. Am Montag begann eine Verkehrssicherungsfirma mit dem Abbau der Verkehrsführung für die Baustelle auf der Autobahn zwischen den Anschlussstellen Kirchlengern und Löhne. Die Fahrtrichtung Bad Oeynhausen soll dann ab dem heutigen Dienstag wieder komplett frei sein, teilt der Landesbetrieb Straßen NRW mit. Für die Fahrtrichtung Amsterdam benötige die Firma noch einige Tage.

Montag, 09.11.2020, 19:05 Uhr aktualisiert: 09.11.2020, 19:08 Uhr
Auf dem A30-Streckenabschnitt zwischen den Anschlussstellen Löhne und Kirchlengern soll die Fahrbahn in Richtung Bad Oeynhausen wieder komplett frei sein. Die umfangreichen Bauarbeiten der letztem Jahren sind abgeschlossen. Foto: Daniel Salmon / Archiv

Eine kleine Einschränkung muss die Autobahnniederlassung Hamm mitteilen. Aufgrund der Insolvenz einer Firma für Lärmschutzwände konnte die Lärmschutzwand an der „Großen Werrebrücke” nicht fertig gestellt werden. Dieses wird im kommenden Jahr nachgeholt. „Hierbei wird versucht, die Einschränkung für den Verkehr so gering wie möglich zu halten. Der Lärmschutz ist zwischenzeitlich aber durch eine provisorische Konstruktion sichergestellt“, teilt Markus Miglietti von Straßen NRW mit.

Gebaut wurde seit 2017

Seit Mai 2017 wurden durch die Straßen-NRW-Autobahnniederlassung Hamm zwei Brücken saniert sowie verstärkt: Die Werrebrücke in der Nähe der Anschlussstelle Kirchlengern wurde abgerissen und neu gebaut. Gleichzeitig wurden 1400 Meter Fahrbahn zwischen den Brücken in beiden Fahrtrichtungen grundinstandgesetzt, die Schutzeinrichtungen und die Entwässerung zwischen den Anschlussstellen Kirchlengern und Löhne sowie Lärmschutzwände auf den drei Brücken erneuert. Die Arbeiten im Landschaftsschutzgebiet erforderten erhöhte Aufmerksamkeit für die Umwelt bei der Durchführung der Baumaßnahmen.

Als die erste Brücke vor Jahrzehnten gebaut wurde, waren die Statiker von anderen Verkehrslasten ausgegangen. Damals hatten die Ingenieure einen Bruchteil des Straßenverkehrs von heute angenommen. Heute ziehen Lkw, Schwertransporter und Pkw über die Brücke in Richtung Osnabrück und Hannover. Viele kommen aus Polen oder Holland. Die A30 mit der Werrebrücke zwischen Löhne und Kirchlengern ist eine wichtige Verkehrsader im Norden Deutschlands. Täglich befahren heute im Schnitt 38.931 Fahrzeuge diesen Streckenabschnitt, der damit eine wichtige Ost-West-Verbindung darstellt.

Straßen NRW investiert in dieses Projekt 18 Millionen Euro aus Bundesmitteln.

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