Rüdiger Meier bedankt sich bei Kirchlengerns Freiwilliger Wehr für ihren Einsatz
Bürgermeister sagt 266 Mal Danke

Kirchlengern (WB).  Zu 125 Einsätzen musste die Freiwillige Feuerwehr Kirchlengern im vergangenen Jahr ausrücken. Vor allem der Großbrand bei der Firma Hettich im August sowie der Brand in einer Wohnung über dem Achilles-Grill im Oktober sind den Feuerwehrkameradinnen und -kameraden im Gedächtnis geblieben.

Montag, 02.03.2020, 05:53 Uhr aktualisiert: 02.03.2020, 08:50 Uhr
Neben einem Rückblick auf die Einsätze des vergangenen Jahres standen bei der Wehrversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Kirchlengern natürlich auch Ehrungen und Beförderungen auf dem Programm. Mit dabei waren (von links) Wolfgang Huchzermeyer, Oliver Meyerwisch, Lars Petring, Wilfried Rieke, Bürgermeister Rüdiger Meier, Friedrich-Wilhelm Tödtmann, Kreisbrandmeister Bernd Kröger, Friedrich-Wilhelm Meyerwisch, Dieter Schmölzmeier, Carsten Schröder, Frank Rieke und Alpha Bah. Foto: Sonja Töbing

Bei der Wehrversammlung im Forum der Erich-Kästner-Gesamtschule am Freitagabend blickten sie gemeinsam auf ein für alle Abteilungen ereignisreiches Jahr zurück. Wehrführer Frank Rieke bedankte sich bei allen Mitgliedern für ihr Engagement, aber auch den Angehörigen und Arbeitgebern für deren Rücksichtnahme und Unterstützung. Besonders hervorgetan haben sich die Kirchlengeraner Kameradinnen und Kameraden im Bereich des vorbeugenden Brandschutzes. „Es wurden insgesamt 86 Brandverhütungsschauen im Jahr 2019 vorgenommen, weiterhin gab es sieben Veranstaltungen zur Brandschutzerziehung und -aufklärung“, berichtete Rieke.

Lob für Kooperation mit Löhne

Brandoberinspektor Matthias Kuhle berichtete im Anschluss von den Höhepunkten des vergangenen Jahres, angefangen beim Fahrsicherheitstraining in Bielefeld über das 100-jährige Jubiläum der Löschgruppe Südlengern bis hin zum Leistungsnachweis an der Kreisleitstelle in Eilshausen, bei dem die Mannschaften aus Kirchlengern wieder einmal hervorragend abschnitten. Auch das Thema Ausbildung wurde bei der Wehrversammlung angerissen. „Die Bereitschaft, sich ausbilden zu lassen, ist bei uns sehr hoch. Und das ist gut so“, betonte Matthias Kuhle. Was jedoch fehle, seien Führungskräfte.

„Macht Euch bitte Gedanken, wer eventuell Interesse an entsprechenden Lehrgängen hat. Wir müssen am Ball bleiben“, betonte Kuhle. Leider seien Führungsaufgaben heutzutage eher zu einer „lästigen Pflicht“ geworden. „Früher galt das noch als Ehre.“ Ein großes Lob gab es für die Kooperation mit der Löhner Feuerwehr, die die Kirchlengeraner Kollegen bei der Grundausbildung Erste Hilfe und bei den Ausbildungsmodulen 1 und 2 unterstützt. Über das Lob freuten sich Löhnes Wehrführer Ralf Krause und sein Stellvertreter Christian Ehlert, die als Ehrengäste eingeladen worden waren.

Eine ganz besondere Feuerwehr-Familie

Bürgermeister Rüdiger Meier sagte „266 Mal Danke“ – ein Danke für jedes Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr und berichtete unter anderem, dass das neue Feuerwehrgerätehaus in Stift Quernheim in Kürze fertiggestellt werde und dass es im Hinblick auf den Neubau in Kirchlengerns Zentrum vorangehe. Ein großes Lob gab es für die Kinderfeuerwehr „Feuerfüchse“, eine von zweien im Kreis Herford. „Wenn man überlegt, wie klein Ihr angefangen habt und wie viele Mitglieder innerhalb kurzer Zeit dazugekommen sind, ist das beachtlich.“

Auch Silke Vahrson-Hildebrand, Leiterin des Kreisordnungsamtes, kam am Freitagabend zu Wort: „Kirchlengern ist eine ganz besondere Feuerwehr-Familie, jeder bringt sich hier ein.“ Freundschaft und Kameradschaft würden hier gelebt. Kreisbrandmeister Bernd Kröger lobte die Mitglieder ausdrücklich: „Ihr seid eine moderne Feuerwehr und füllt alle Eure Aufgaben mit Leben. Dass es hier eine funktionierende Kinderfeuerwehr sowie eine Unterstützungseinheit gibt, ist nicht selbstverständlich.“ Im Anschluss hatte Kröger die Aufgabe, verdiente Mitglieder für ihr Engagement auszuzeichnen beziehungsweise zu befördern. Alpha Bah wurde zum Feuerwehrmann ernannt, Carsten Schröder zum Oberbrandmeister.

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