Kellerbrand in Klosterbauerschaft / Zweifamilienhaus stark verrußt Flammen schnell gelöscht

Kirchlengern (WB). Ein Großaufgebot aus etwa 40 Feuerwehrmännern und -frauen hat am Dienstag innerhalb weniger Minuten einen Kellerbrand im Ortsteil Klosterbauerschaft unter Kontrolle gebracht. Die Schadenshöhe ist noch unbekannt, verletzt wurde niemand.

Von Rainer Grotjohann
Ein Großaufgebot von etwa 40 Feuerwehrleuten hat in den Mittagsstunden bei dem Brand in Klosterbauerschaft durch schnelles Eingreifen Schlimmeres verhindern können. Die Kripo wird die Brandursache ermitteln.
Ein Großaufgebot von etwa 40 Feuerwehrleuten hat in den Mittagsstunden bei dem Brand in Klosterbauerschaft durch schnelles Eingreifen Schlimmeres verhindern können. Die Kripo wird die Brandursache ermitteln. Foto: Rainer Grotjohann

Gegen 11.20 Uhr war der Notruf auf der Feuerwehrleitstelle in Eilshausen eingegangen. Nur Minuten später waren die Löschgruppen Klosterbauerschaft und Kirchlengern-Mitte sowie die Männer der Hauptwache Bünde an der Brandstelle, einem Zweifamilienhaus an der Straße Klosterfeld. Aus den Kellerfenstern und der Kellertür drang dichter Rauch. Einsatzleiter Frank Rieke alarmierte daraufhin die Löschgruppe Kirchlengern und die Tageseinsatzbereitschaft nach und beorderte den Gerätewagen Atemschutz der Leitstelle zur Brandstelle. Die Bewohner des Hauses hatten sich noch vor Eintreffen der Brandbekämpfer in Sicherheit gebracht.

Im Keller war aus noch ungeklärter Ursache eine Küchenzeile in Brand geraten. »Da im Haus mehrere Türen offen standen, zog der Ruß bis ins Dachgeschoss«, berichtete Rieke. Mehrere Trupps gingen mit Atemschutzgeräten ins Haus. Die Flammen im Keller wurden schnell gelöscht, die Türen im Haus mit so genannten Rauchverschlüssen abgedichtet, um eine noch stärkere Verrußung der Räume zu verhindern. Die Einsatzkräfte setzten Rauchlüfter ein, dennoch ist das Gebäude vorerst nicht bewohnbar. Auch eine knappe Stunde nach den Löscharbeiten herrschten im Kellergeschoss noch Temperaturen um die 70 Grad. Rieke ließ deshalb eine Brandwache vor Ort zurück.

Über die Brandursache besteht noch kleine Klarheit. »Der Elektroherd war auf jeden Fall in Betrieb«, sagte Frank Rieke. Warum die gesamte Küche so schnell Feuer gefangen hatte, muss noch ermittelt werden.

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