Aufhängungen werden verschraubt Mängel an Hallendecke in Häver werden behoben

Kirchlengern (WB). Nachdem Mitarbeiter der Gemeinde Kirchlengern in der vergangenen Woche Auffälligkeiten an den Deckenaufhängungen mehrerer Sporthallen festgestellt haben, sollen diese Mängel ab heute behoben werden. Den Anfang macht der Standort in Häver

Von Daniel Salmon
In der Sporthalle in Häver soll ab heute mit der Ausbesserung der Deckenkonstruktion begonnen werden. Im Zuge der Arbeit soll die Gebäudedecke mit der Lattung und der darüber liegenden Bohlenlage verschraubt werden.
In der Sporthalle in Häver soll ab heute mit der Ausbesserung der Deckenkonstruktion begonnen werden. Im Zuge der Arbeit soll die Gebäudedecke mit der Lattung und der darüber liegenden Bohlenlage verschraubt werden. Foto: Daniel Salmon

Nach Auskunft von Karl-Heinz Saße, Fachbereichsleiter Planen, Bauen und Technische Dienste im Kirchlengeraner Rathaus, seien bereits am Montag die ersten Vorbereitungen für die Ausbesserungsmaßnahmen getroffen worden.

»Ab Dienstag sollen in Häver die Decke samt Lattung mit der darüberliegenden Bohlenlage verschraubt werden«, sagte Saße dieser Zeitung gestern auf Anfrage. Laut dem Fachbereichsleiter handele es sich bei der Maßnahme um den geringsten technischen und kostenmäßig günstigsten Aufwand, um die Sicherheit in der betroffenen Sporthalle wiederherzustellen. Ein Statiker werde den ordnungsgemäßen Ablauf der Mängelbeseitigung überwachen.

Wie lange die Arbeiten andauern werden, sei derzeit nicht abzusehen. »Wir werden uns aber bemühen, dass die Halle schnellstmöglich wieder genutzt werden kann«, so Saße. Die Decken in der derzeit gesperrten Turnhalle in Klosterbauerschaft und in der ebenfalls geschlossenen Mehrzweckhalle in Kirchlengern sollen nach Anschluss der Arbeiten in Häver in Angriff genommen werden.

Weil in Bochum in einer ähnlichen Halle Deckenplatten zu Boden gekracht waren, hatte das Land NRW alle Kommunen vor knapp zwei Wochen aufgefordert, die eigenen Hallenstandorte zu überprüfen. In der Elsegemeinde wurde daraufhin festgestellt, dass in den drei nun gesperrten Gebäuden eine ähnliche Deckenkon­struktion wie in Bochum verbaut worden war.

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