Hiddenhausen: Totenschein liegt noch nicht vor
Bewohner eines Altenheims an Corona verstorben

Hiddenhausen (WB) -

Den jüngsten Corona-Zahlen des Kreises Herford von Donnerstag zufolge ist in einem Hiddenhauser Altenheimen erneut ein Bewohner an Corona verstorben. Ob es sich bei dem Verstorbenen um einen Bewohner des Hauses Stephanus handelt, konnte die Sprecherin des Johanneswerkes in Bielefeld (Träger des Hauses Stephanus), Dr. Claudia Schröder, nicht bestätigen. „Hier ist eine Zeitverzögerung möglich, da ein Totenschein noch nicht vorliegt“, sagte sie.

Donnerstag, 07.01.2021, 21:03 Uhr aktualisiert: 08.01.2021, 12:06 Uhr
Jeder Besucher des Hauses Stephanus muss sich jetzt einem Schnelltest unterziehen. Foto: WB

Bestätigen konnte die Sprecherin allerdings, dass im Dezember vergangenen Jahres in der Einrichtung drei über 90-jährige Frauen in Verbindung mit Corona verstorben seien. Im neuen Jahr habe es keinen Todesfall in Verbindung mit Corona gegeben. Derzeit gebe es auch keine Corona-Infizierten. Lediglich ein Mitarbeiter befinde sich momentan in Quarantäne.

Insgesamt bietet das Haus Stephanus 102 Plätze in acht Wohngruppen an, 88 von ihnen sind zurzeit belegt. Von den 88 Bewohnern sind inzwischen nach Angaben von Claudia Schröder 70 geimpft.

Besuche sind nach wie vor möglich, allerdings nur nach Terminvergabe. Jeder Besucher muss sich einem Schnelltest unterziehen. Diese werden zu festen Zeiten – jeweils montags, mittwochs, freitags und samstags für jeweils zwei Stunden – angeboten. Näheres dazu ist auf der Homepage des Hauses nachzulesen. „Bewohner und Mitarbeiter werden zweimal wöchentlich im laufenden Betrieb getestet.

 

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