Schweicheln: Tempo 30 und neues Pflaster am Engpass
Gefahrenstelle soll entschärft werden

Hiddenhausen (WB/bex). Fußgänger und Radfahrer wissen, hier wird es gefährlich! Denn der Begegnungsverkehr auf dem äußerst schmalen Gehweg an der Bahnunterführung in Schweicheln birgt Risiken. Deshalb hat das Straßenverkehrsamt des Kreises zwei Maßnahmen angeordnet, um die Verkehrssicherheit in diesem Bereich dauerhaft zu erhöhen.

Freitag, 09.10.2020, 05:19 Uhr aktualisiert: 09.10.2020, 11:10 Uhr
Im Bereich der Bahnunterführung in Schweicheln gilt seit wenigen Tagen Tempo 30. Das soll die Verkehrssicherheit erhöhen.

So ist hier an der Herforder Straße (B239) nur noch Tempo 30 erlaubt. Auf einer Länge von 200 Metern zwischen dem Kreisel Falkendieker Straße und der Jet-Tankstelle bestehe in beiden Fahrtrichtungen ab sofort diese neue Geschwindigkeitsregelung. „Die Schilder wurden vor wenigen Tagen aufgestellt“, erklärt Uwe Nolte vom Straßenverkehrsamt.

Ein Weg nur für Fußgänger

Die Engstelle auf dem Gehweg werde in den kommenden Wochen zudem baulich verändert – allerdings nur optisch. „Das rote Pflaster wird durch graues Rechteckpflaster ersetzt“, erläutert Jan Westerhold vom Amt für Gemeindeentwicklung. Dafür sei der Landesbetrieb Straßen NRW zuständig. „Eine rote Pflasterung suggeriert immer, dass das hier ein Radweg ist, das wollen wir ändern“, ergänzt Nolte.

Künftig werde dort auf einer Länge von etwa 100 Metern lediglich ein reiner Gehweg entstehen. Radfahrer werden per Beschilderung zum Absteigen aufgefordert. „Sie können aber auch – wie bislang bereits zulässig – die Fahrbahn benutzen“, betont Nolte. Das ist aufgrund der geringen Fahrbahnbreite und des hohen Lkw-Aufkommens aber nicht ganz ungefährlich.

Mit den jetzt beschlossenen Maßnahmen soll der lange als Gefahrenstelle bekannte Engpass zumindest entschärft werden. Die Lösung sei kürzlich von Vertretern des Landesbetriebes Straßen NRW, der Gemeinde Hiddenhausen, der Kreispolizei und der Bezirksregierung Detmold unter Federführung des Kreises Herford beschlossen worden, teilen die Behörden mit. „Alle Beteiligten sehen hierdurch eine Verbesserung der Verkehrssicherheit in diesem Bereich, in dem eine enorme Verkehrsbelastung und ein hoher Lkw-Anteil besteht.“ Vor allem der Schutz der nicht motorisierten schwächeren Verkehrsteilnehmer werde im Bereich der Bahnunterführung erhöht.

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