Untere Naturschutzbehörde des Kreises Herford ruft zu erhöhter Vorsicht auf
Waldbrandgefahr steigt

Kreis Herford (WB). Hohe Temperaturen sorgen in ganz NRW für eine erhöhte Waldbrandgefahr. Das gilt auch für den Kreis Herford. Die untere Naturschutzbehörde des Kreises Herford schließt sich deshalb den Appellen der Schutzgemeinschaft Deutscher Wälder an und ruft zu erhöhter Wachsamkeit und Vorsicht auf.

Mittwoch, 12.08.2020, 12:18 Uhr aktualisiert: 12.08.2020, 12:20 Uhr
Symbolbild. Foto: dpa

„Jeder muss sich in den Naturschutzgebieten und im Wald umsichtig und verantwortungsvoll verhalten“, appelliert die Behörde des Kreises.

Das bedeutet: Zigarettenkippen sollten nicht achtlos weggeworfen und keine Feuer oder Grills angezündet werden. Fahrzeuge sollten nur auf ausgewiesenen Parkplätzen abgestellt werden, damit keine heißen Autoteile trockenes Gras entzünden. Auch müssen unbedingt die Zufahrten in die Wald- und Naturschutzgebiete freigehalten werden, damit Feuerwehrfahrzeuge den Brandort schnell erreichen können.

Bei Feuer: 112 wählen

Aufgrund der Hitzesommer 2018 und 2019 und der Ausbreitung des Borkenkäfers war die Zahl der Wald- und Flächenbrände auch im Kreis Herford sprunghaft gestiegen. Im Jahr 2019 lag deren Anzahl bei über 120. Das sei „fast eine Verdopplung im Vergleich zu 2017“, ordnet die Behörde diese Zahlen ein.

Alle Bürger und Bürgerinnen werden gebeten, auch kleine Brände umgehend der Feuerwehr (Notruf 112) zu melden.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.
 
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7531427?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198393%2F2514616%2F
Edmundsson lässt Arminia jubeln
Der Jubel ist riesig: Die Arminen feiern ihren Siegtorschützen Joan Simun Edmundsson (Mitte). Foto: Thomas F. Starke
Nachrichten-Ticker