Mehrere Mitarbeiter vorsorglich getestet – alle Befunde bislang negativ
Keine weiteren Corona-Fälle bei der Jugendhilfe Schweicheln

Hiddenhausen (WB/KaWe). Am Montag und am Dienstag hat die Evangelische Jugendhilfe Schweicheln jeweils einen Corona-Fall im Bereich „Berufliche Integration“ bekannt gegeben. Mehrere Mitarbeiter haben sich inzwischen testen lassen. Alle bislang vorliegenden Befunde waren aber negativ, teilte die Einrichtung am Mittwoch mit.

Donnerstag, 02.07.2020, 10:22 Uhr aktualisiert: 02.07.2020, 10:26 Uhr
Bei der Evangelischen Jugendhilfe Schweicheln gibt es zwei Corona-Fälle im Bereich „Berufliche Integration“.

Damit bleibt es aktuell bei zwei Fällen, in denen Teilnehmerinnen eines Angebots im Bereich Berufliche Integration positiv getestet wurden. Ein Kreis von zehn Personen bleibt vorsorglich unter häuslicher Beobachtung, erklärte Einrichtungsleiter Ralf Mengedoth.

„Die Situation zeigt, dass wir alle aufmerksam bleiben und lieber einmal mehr auf Nummer Sicher gehen müssen”, ergänzt Mengedoth. So habe man sich nach der Nachricht über den ersten positiven Corona-Test dazu entschieden, alle Angebote rund um die Großküche am Buchenhof herunterzufahren, weil die betroffene Teilnehmerin in der Hauswirtschaft arbeite. Die Kita Buchenhof sei von einer Köchin aus einem anderen Arbeitsbereich versorgt worden. Die angegliederte Kantine ist bereits seit mehreren Wochen geschlossen, es gibt lediglich Gerichte zum Mitnehmen.

Alle Kontakte dokumentiert

„Es war gut, dass wir bereits vor mehreren Wochen alles dafür getan haben, um direkte Kontakte einzuschränken“, sagte Mengedoth. In den Werkstätten der Jugendhilfe werde zum Beispiel nur noch in Kleingruppen und mit den nötigen Abständen gearbeitet. „Außerdem arbeiten die Teams in rollierenden Systemen, sodass sie sich nicht begegnen.“ Die Raumgrößen seien ebenfalls angepasst worden. Kontakte würden dokumentiert, sodass die Gesundheitsbehörden im Ernstfall mögliche Begegnungen schnell nachvollziehen können.

Seit Beginn der Corona-Zeit wurden die Mitarbeiter der Jugendhilfe, Teilnehmer sowie Kinder und Jugendliche flächendeckend mit Masken versorgt. „Unsere Kolleginnen und Kollegen haben auch selbst Masken genäht“, sagte Mengedoth. Mehr als 3000 Stück seien so bereits zusammengekommen. „Wir konnten sogar andere Einrichtungen und Organisationen mitversorgen.“

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.
 
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7477347?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198393%2F2514616%2F
Bisher kaum corona-infizierte Lehrer und Schüler in NRW
Wie hier in Bayern sollen Schüler in NRW zunächst bis Ende August im Unterricht eine Maske tragen müssen – obwohl in Nordrhein-Westfalen bisher kaum Schüler und Lehrer positiv auf das Virus getestet worden sind, wie eine Abfrage des Landes ergab. Foto: Sven Hoppe/dpa
Nachrichten-Ticker