Unabhängige Wählergemeinschaft in Hiddenhausen stellt Bürgermeisterkandidaten
Eckard Gläsker tritt für die UWG an

Hiddenhausen (HK). Die UWG Hiddenhausen stellt bei der Kommunalwahl am 13. September mit Rechtsanwalt Eckard Gläsker einen Bürgermeisterkandidaten. „Er sieht sich als Verwaltungsjurist durchaus prädestiniert für die Übernahme dieses Amtes und kann seine jahrelange Verwaltungs-, Anwalts- und kommunalpolitische Erfahrung bestens einbringen“, teilt die unabhängige Wählergemeinschaft mit.

Freitag, 26.06.2020, 18:07 Uhr aktualisiert: 26.06.2020, 18:10 Uhr
Mit Eckard Gläsker (vordere Reihe in der Mitte) als Bürgermeisterkandidat geht das Team der UWG in die Kommunalwahl.

Gläsker wolle sich für die Attraktivitätssteigerung der Hausärzteversorgung einsetzen und dieses im Verbund mit dem Kreis umsetzen. Außerdem wolle er bauliche Maßnahmen unter neuen umweltpolitischen Gesichtspunkten und unter Berücksichtigung nachbarlicher Bedarfe kritischer angehen.

Ferner hat die UWG ihre Kandidaten für die Gemeinderatswahlen und die Kreistags-Delegierten gewählt. Kandidaten für den Gemeinderat sind Thorben Hemicker, Jerome Maurer (für Lippinghausen), Jack Himmel, Nicolas Schmidt, Heidi Schwachmeier-Greinke (für Eilshausen), Günter Vasse, Claudia Schmidt, Dirk Nölkenhöner, Petra Bubig (für Schweicheln-Bermbeck), Eckard Gläsker, Hans Lindemann (für Hiddenhausen), Wolfgang Körner-Hemicker, Michael Haugk, Julian Lindemann (für Oetinghausen), Robert Schmidt und Georg Schwachmeyer (für Sundern).

Die UWG sitzt seit 16 Jahren im Rat und will bei der Wahl mindestens drei Mandate holen, um wieder Fraktionsstärke zu erreichen. Als konkrete Ziele setzt sich die Gemeinschaft engagierter Bürger ohne Parteibuch unter anderem eine Verkehrsumlenkung des Schwerlastverkehrs, um zu vermeiden, „dass Lkw unsere Straßen zur Ortsdurchfahrt missbrauchen“, die Entwicklung und Installation eines kostenlosen ÖPNV, mehr und bessere Radwege, bezahlbaren Wohnraum für Senioren und Familien sowie die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge, „die nicht selten die Grundstückseigentümer ruinieren“.

Zudem müssten die erklärten Klimaschutzziele der Gemeinde erreicht werden. Die UWG wolle dafür den Ausbau von Photovoltaikanlagen vorantreiben und den Einsatz von Blockheizkraftwerken und Wasserstoffkraftanlagen zur Stromerzeugung nutzen.

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