Feuerwehreinsatz nach Rohrbruch: Löhner Straße in Hiddenhausen geflutet Haushalte ohne Wasser

Hiddenhausen (WB/mor). Mehrere Haushalte in Hiddenhausen saßen neun Stunden lang auf dem Trockenen: Der Grund war ein geplatztes Wasserrohr. Die Löhner Straße war am Donnerstag zwischen Maschstraße und Mühlenstraße geflutet.

Kein Tropfen kam zeitweise aus dem Hahn.
Kein Tropfen kam zeitweise aus dem Hahn. Foto: Moritz Winde

Gegen 20.45 Uhr hieß es gegenüber der Kirche „Land unter“. „Als wir eintrafen stand die Straße bereits unter Wasser. Die Betonplatten auf dem Bürgersteig waren abgesackt“, sagte Bernd Gante. Der stellvertretende Feuerwehrchef und Eilshauser Löschzugführer leitete den Einsatz, den er als besonders, aber nicht dramatisch bezeichnete. Oberstes Ziel seiner elfköpfigen Mannschaft sei es gewesen, die überschwemmte Straße für den Verkehr abzuriegeln.

Ein Mitarbeiter der Stadtwerke Herford war zügig am Ort des Geschehens. Der Techniker stoppte die Zufuhr der Hauptleitung. Noch in der Nacht machte sich ein Spezialunternehmen auf die Suche des Lecks. Das kaputte Rohr wurde ersetzt, gegen 6 Uhr am Freitagmorgen waren die Anwohner wieder am Netz.

Sorgen bereitete der Feuerwehr ein von Wasser unterspültes Grundstück. „Wir konnten nicht genau einschätzen, inwieweit dies Auswirkungen auf die Statik des Gebäudes haben könnte“, sagte Gante. Aus diesem Grund wurde ein Experte des Technischen Hilfswerks hinzugezogen. Der Fachmann gab jedoch schnell Entwarnung. Es bestünden keine Sicherheitsbedenken.

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