Arbeiten deutlich früher als gedacht abgeschlossen – Finanzrahmen eingehalten
Der Dorfplatz ist fertig

Hiddenhausen (WB). Deutlich schneller als erwartet, ist der neue Dorfplatz in Eilshausen zwischen Schulstraße und Erdbrügge fertig geworden. Am Montag sind die letzten Baufahrzeuge abgerückt.

Mittwoch, 02.10.2019, 11:36 Uhr aktualisiert: 02.10.2019, 11:38 Uhr
Franz-Josef Dickhausen vom Amt für Gemeindeordnung, Landschaftsarchitekt Jürgen Bunselmeier und Baukoordinator Jan Westerhold (von links) betrachten den neuen Dorfplatz. Foto: Koteras-Pietsch

Zu Beginn der Sommerferien hatten Mitarbeiter der Firma Ringbeck Galabau aus Oelde damit begonnen, das alte Pflaster zwischen AWO-Treff und Wittekindschule abzutragen. Geplant war zunächst, dass bis zum Ende der Sommerferien auf dem Platz gearbeitet wird. Hierfür war ein Teil der Erdbrügge in eine Einbahnstraße umgewandelt worden. In den Herbstferien sollte dann am Parkstreifen entlang der Erdbrügge, dort, wo auch der Schulbus hält, weiter gearbeitet werden.

Bepflanzung folgt im November

»Der Bauablauf hat sich allerdings als so gut erwiesen, dass die Arbeiten nach den Ferien weiter gelaufen sind. So brauchte die Firma auch nicht ein zweites Mal mir ihrem Gerät anrücken«, sagte am Montag Baukoordinator Jan Westerhold vom Amt für Gemeindeentwicklung. »Nun sind die Arbeiten abgeschlossen, lediglich die Bepflanzung auf 150 Quadratmetern fehlt noch. Sie folgt im November, weil es aktuell noch zu trocken ist«, ergänzt Jürgen Bunselmeier vom Büro Kortemeier Brokmann Landschaftsarchitekten aus Herford, das den Dorfplatz für die Gemeinde geplant hatte.

Verlegt wurden auf dem neuen Quartiersplatz 1275 Quadratmeter so genanntes Rumpelpflaster in kreide-beige. »Das ist ein gerumpeltes Pflaster, dass an den Ecken abgeplatzt ist«, erklärt Bunselmeier. Damit werde der Charakter eines echten Dorfplatzes erzielt. Auf einer Fläche vor der Wittekindschule hat die Gemeinde hölzerne Würfel und Bänke aufgestellt, auf denen Besucher sitzen können. Demnächst sollen hier noch sechs Platanen gepflanzt werden. Sie werden ein Blätterdach entwickeln, das im Sommer reichlich Schatten spendet.

Holzklötze verrückt

Geärgert haben sich Westerhold, sein Kollegen Franz-Josef Dickhausen und Jürgen Bunselmeier, dass die Holzblöcke am Montag nicht mehr so dort standen, wie sie aufgestellt worden waren. Unbekannte hatten sie wohl am Wochenende gewendet und verrückt. »Ärgerlich«, sagen die drei. Aber die Begeisterung über das Ergebnis in Eilshausen lassen sie sich dadurch nicht nehmen und zeigen zum Beispiel auf die Terrasse, die vor dem AWO-Treffpunkt hin entstanden ist. »Hier wird zur schöneren Gestaltung noch eine Hecke drumherum gepflanzt und im Sommer werden hier Sonnenschirme aufgestellt«, sagt Bunselmeier. Auf der anderen Seite werden vier Hainbuchen gesetzt, die gefällte Bäume ersetzen sollen.

Von der Schulstraße ebenso wie von der Erdbrügge aus wurden Rampen geschaffen, so dass der Platz aus beiden Richtungen barrierefrei zu erreichen ist. Auf dem Schulhof entstand aus einem weichen Gummimaterial eine Fläche für die Schulkinder, auf der sie Kästchen-Hüpfen, Laufen und Twister spielen können.

415.000 Euro investiert

Ab nächster Woche können die Kinder auch wieder ihre gewohnte Bushaltestelle ansteuern. Die war wegen der Bauarbeiten auf die Seite gegenüber des Gemeindehauses verlegt worden. An der Erdbrügge ist der Parkstreifen, der von 7 bis 14 Uhr werktags als Bushaltestelle dient, von zwei auf 3,50 Meter verbreitert worden. Zusätzlich wurde ein neuer Gehweg gebaut. Spätestens ab kommender Woche soll der Verkehr wieder seinen gewohnten Gang nehmen können.

Insgesamt hat die Gemeinde hier 415.000 Euro investiert. »Damit sind wir voll im Budget geblieben«, betont Westerhold. Vom Land gab es eine Förderung in Höhe von 297.000 Euro.

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