Arbeiten an der Turnhalle der Grundschule Schweicheln im Zeitplan
Der Boden federt wieder

Hiddenhausen (WB). Während die Kinder ihre Ferien genießen, arbeiten andere in ihrer Schule ganz fleißig: Die Turnhalle wird komplett saniert. »Wir gehen davon aus, dass die Schüler hier nach der Sommerpause wieder Sport treiben können«, sagt Schulamtsleiter Uwe Schröder.

Donnerstag, 01.08.2019, 03:30 Uhr aktualisiert: 01.08.2019, 03:40 Uhr
In der Turnhalle der Grundschule Schweicheln wird in den Ferien fleißig gearbeitet. Derzeit wird der Hallenboden verlegt. Sven Rabeneck (links) zeigt den entsprechenden Dämmstoff, Uwe Schröder das Material, das als Prallschutz an die Wände kommt. Foto: Ruth Matthes

Seit Juni ist der Sporthallentrakt eine Baustelle. »Wir haben während der Schulzeit mit den Demontage- und Entsorgungsarbeiten begonnen«, erklärt Schröder. Mittlerweile sind die Fenster gegen eine neue Dreifachverglasung ausgetauscht worden. Die alten Heizkörper, die mit einem Prallschutz versehen waren, und dementsprechend wenig Wärme abgaben, sind durch eine neue Deckenstrahlheizung ersetzt worden. Anstelle der alten Faserplatten ist die Decke mit gelochten Paneelen versehen, hinter denen die Strahlrohre liegen. Die Beleuchtung ist darin integriert.

Acht Schichten verlegt

Aktuell sind die Fachleute der Europ Sportboden GmbH am Werke. Mitarbeiter Shkelzen Morina zählt die diversen Schichten des Bodenbelags auf: »Wir haben zunächst eine Schweißbahn gelegt, dann folgten eine Schüttung mit Granulat, eine zweifache Dämmung mit elastischem Schaumstoff, eine Folie, die erste neun Millimeter starke Holzplatte, Kleber und die zweite Holzplatte.« Diese wird nun getackert, geschliffen, abgesaugt und als letztes mit vier Millimeter dickem Sportlinoleum beklebt.

Schon jetzt ist zu spüren, wie schön der Boden federt – was man von seinem in die Jahre gekommenen Vorgänger wahrlich nicht behaupten konnte. »Das wird für die Schüler und die sieben Gruppen, die hier abends Sport treiben, ein ganz neues Gefühl sein«, stellt Schröder erfreut fest.

Prallschutz für Wände

Ist der Boden fertig gestellt, geht es mit dem Prallschutz an den Wänden weiter. Er umfasst den gesamten Bereich bis zu den Fenstern. »An die Wände wird ein Teppich geklebt, der mit einer dicken Schaumstoffschicht versehen ist«, erläutert Sven Rabeneck, stellvertretender Leiter des Schulamtes.

In Kürze kommen die neuen Türen, im Zuge des Brandschutzes wird außerdem eine zusätzliche Tür eingebaut, die eine Flucht direkt nach draußen ermöglicht.

Nach Ferien betriebsbereit

Die beiden sind zuversichtlich, dass der Sportbetrieb nach den Ferien wieder laufen kann. An den Sanitärräumen wird dann noch weiter gearbeitet. Jede Umkleide soll ihre eigene Dusche erhalten. Die Wasserleitungen werden derzeit bereits saniert.

Um die energetische Sanierung zu vervollständigen, wird die Fassade von außen mit einem Wärmeverbundsystem verkleidet. Die Gesamtkosten von 828.000 Euro werden mit 625.000 Euro über das Kommunalinvestitionsfördergesetz vom Bund getragen.

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