Motoren- und Traktorenfreunde Hiddenhausen zeigen alte Fahrzeuge
Immer eine Kanne Öl an Bord

Hiddenhausen (WB). Mit einer Punktlandung hat Edelhard Altmann Wort gehalten. Der Motor mit der Maschinennummer 11167, der im vergangenen Jahr in Einzelteilen bereits beim Tag der offenen Tür Motoren- und Traktorenfreunde Hiddenhausen (MTFH) zu besichtigen war, lief am 30. April um 23 Uhr zum ersten Mal. Am Maifeiertag konnten ihn hunderte Besucher in Aktion bewundern.

Samstag, 04.05.2019, 01:00 Uhr aktualisiert: 04.05.2019, 18:02 Uhr
Ordentlich was los war am Maifeiertag bei den Motoren- und Traktorenfreunde Hiddenhausen: Christian Große-Eskedor (links) und Kevin Jablonowski zersägen einen Ast mit der Motorkraft eines Lanz, der von Thomas Wellmann bedient wird Foto: Thomas Meyer

75 PS bei 300 Umdrehungen

Der Stationärmotor ist der ganze Stolz Altmanns. Die in Herford gebaute Maschine, Baujahr 1966, mit 40 Litern Hubraum, bekam einen eigenen Hallenteil – und zwar mit einem Fundament, in dem 16 Kubikmeter Beton verbaut sind. Sie leistet 75 PS bei 300 Umdrehungen pro Minute und wurde bei Motoren König in Herford gebaut.

Edelhard und Ursel Altmann zeigen den neuen Stationärmotor.

Edelhard und Ursel Altmann zeigen den neuen Stationärmotor. Foto: Thomas Meyer

Jetzt glänzt sie in Edelhard Altmanns Scheune, darauf steht eine Ölkanne. »Die ist das wichtigste Zubehörteil. Überall muss ständig geölt werden, damit der Motor richtig schön läuft«, sagt der MTFH-Chef.

Rundherum finden sich Maschinen wie Generatoren, die über Riemen und Rollen angetrieben werden. »So kann man sehr schön sehen, wie die Industrie früher gearbeitet hat, mit den ganzen Transmissionen, der Umwandlung in elektrischen Strom und die erneute Umwandlung in Kraft durch Elektromotoren«, erklärt Edelhard Altmann.

Handwerker bei der Arbeit

Daneben gab es natürlich wieder die große historische Maschinenschau mit dutzenden Traktoren und den Motoren, die früher Maschinen zum Kartoffeln sortieren, Rüben zerhacken, sägen und häckseln antrieben. Gleich vier Schmiede waren zu Gast, um ihr Handwerk vorzuführen und kleine Kunstgegenstände zum Mitnehmen anzufertigen. Das Team vom Holzhandwerksmuseum, Wagenradbauer, Korbmacher, Seiler und eine Töpferei rundeten den historischen Handwerksmarkt ab. Planwagenfahrten führten durch die gelb leuchtenden Rapsfelder.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.
 
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6584768?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198393%2F2514616%2F
Neuer Arminia-Präsident am 3. Dezember
Hans-Jürgen Laufer ist seit August 2013 DSC-Präsident – und noch bis zum 3. Dezember 2020. Foto: Thomas F. Starke
Nachrichten-Ticker