Für Durchgangsverkehr gesperrt – Pattweg wird verlegt – neuer Überweg geplant
Maschstraße: Sanierung ab 14. Februar

Hiddenhausen (WB). Die Schlaglochpiste Maschstraße soll bis Weihnachten einer frisch sanierten Fahrbahn und barrierefreien Gehwegen weichen. Wie Bürgermeister Ulrich Rolfsmeyer bei der Info-Veranstaltung für die Anwohner erklärte, beginnen die Arbeiten bereits am 14. Februar: bei Vollsperrung.

Freitag, 08.02.2019, 09:00 Uhr
Die Schlaglochpiste Maschstraße soll bis Weihnachten saniert werden. Wie die Anwohner bei der Bürgerversammlung erfuhren, beginnen die Bauarbeiten am 14. Februar Foto: Ruth Matthes

Gebaut wird in drei Abschnitten: Der erste reicht von der Bünder Straße bis Bruchkampweg und soll bis Mitte Mai – rechtzeitig zum Beginn der Freibadsaison – fertig gestellt sein. Weiter geht es bis Ende August von Bruchkampweg bis Wilhelmstraße und schließlich bis zum 20. Dezember von Wilhelmstraße bis zum Kreisel Löhner Straße.

Vorbereitung für Breitband

»Die Umleitung erfolgt für den Durchgangsverkehr in beide Richtungen über die Bünder und die Löhner Straße, an der dann Halteverbot herrscht«, erläuterte Ralf Fritze vom Planungsbüro Bockermann Fritze. »Sie als Anlieger können selbstverständlich zu Ihren Häusern gelangen.«

Vorgesehen ist, die Fahrbahn auf 6,50 Meter einzuengen, analog der Ortsdurchfahrten der Bünder Straße. Die Gehwege sollen, soweit möglich, auf zwei Meter verbreitert werden. Es werden Leerrohre für die Breitbandversorgung gelegt. Die Bushaltestellen sind künftig barrierefrei.

»Die Fahrbahndecke wird erneuert und mit einem Armierungsgitter zur Verstärkung der Tragfähigkeit versehen«, erklärte Fritze. Bedenken der Anwohner, auch der Unterbau müsse erneuert werden, konnte er ausräumen: »Wir haben zwei Gutachten, die dies nicht für erforderlich halten. Bei den Arbeiten an den Versorgungsleitungen, die im Vorfeld stattfanden, konnte man die Schichten gut untersuchen.«

Kosten: 1,84 Millionen Euro

Tiefer gehende Sanierungsmaßnahmen werden allerdings im Bereich der Gehwege vorgenommen, für deren Gestaltung die Gemeinde verantwortlich ist. Die Fahrbahn ist Sache des Kreises. Insgesamt kostet die Maßnahmen 1,84 Millionen Euro, wovon die Gemeinde 1,1 Millionen Euro für die Nebenanlagen übernehmen muss.

Dazu gehören auch die neuen Parkplätze schräg gegenüber dem Museum, die Beleuchtung und die Bushaltestellen. Auf die Bürger kämen keine Kosten zu, so der Bürgermeister. Lediglich bei der Erneuerung des Lichtes werde eine Beteiligung noch geprüft: »Dabei geht es nur um 10 Cent pro Quadratmeter Grundstück.«

Weitere Querungshilfe

Zur Verbesserung der Sicherheit gibt es künftig eine weitere Querungshilfe zwischen dem Pattweg neben der Schule und den Kultureinrichtungen. Der Fußweg erhält einen Knick nach Norden, so dass eine Grünfläche entsteht, die von den Landschaftsgärtnern der Firma Kortemeier und Brokmann gestaltet wird. Diese kümmern sich auch darum, dass die Einmündungen zu Schäferweg und Neuer Weg mit Bänken und Rosenbeeten aufgewertet werden.

Wie Ulrich Kortemeier erklärte, wirkten derartige Maßnahmen zügelnd auf das Tempo der Autofahrer, da sie dort Wohnbebauung und Passanten erwarteten. Auch die engere Fahrbahn soll dazu beitragen.

Anregungen aus dem Publikum, eine Querung an der Haltestelle oberhalb der Badstraße zu schaffen, musste Fritze eine Absage erteilen. Dafür sei diese kurvige Stelle zu schwer einsehbar. Die Anregung, die Ampel auch nach 20 Uhr in Betrieb zu lassen, lässt sich hingegen umsetzen.

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