Im Grundschulanbau finden zwei Klassen und die Verwaltung Platz Sundern feiert Richtfest

Hiddenhausen (WB). Richtfest hat am Donnerstagvormittag die Evangelische Grundschule Sundern gefeiert. Vor rund 160 begeisterten Kindern, Lehrern und Gästen setzten Polier Paul Marx und sein Kollege Naser Mehmeti vom Bauunternehmen Günter Ebeling aus Hiddenhausen den Richtkranz auf den vor kurzem fertig gestellten Rohbau.

Von Stefan Wolff
Polier Paul Marx (rechts) und Kollege Naser Mehmeti (links) halten mit Schulleiterin Manuela Uphof, Bürgermeister Ulrich Rolfsmeyer (Mitte) und Pfarrer Kai-Uwe Spanhofer die Richtkrone für den Anbau der Grundschule Sundern.
Polier Paul Marx (rechts) und Kollege Naser Mehmeti (links) halten mit Schulleiterin Manuela Uphof, Bürgermeister Ulrich Rolfsmeyer (Mitte) und Pfarrer Kai-Uwe Spanhofer die Richtkrone für den Anbau der Grundschule Sundern. Foto: Stefan Wolff

Anschließend sprach Architekt David Bahr den Richtspruch. In dem neuen Gebäude, das sich östlich an die bestehende Grundschule anschließt, werden zwei Klassenzimmer und ein Gruppenraum sowie die Schulverwaltung Platz finden. Bezugsfertig wird es voraussichtlich im Sommer 2018 sein. Nach der Beendigung des ersten Bauabschnittes beginnt jetzt der Bau der neuen Schulmensa.

Eine Million Euro investiert

»Zusammen werden alle neuen Gebäude eine Fläche von rund 580 Quadratmetern und ein Volumen von etwa 2300 Kubikmetern haben. Das entspricht etwa drei Wohnhäusern«, sagte Architekt Wilfried Bahr, der mit Sohn David die Gebäude geplant hat. Die Gemeinde Hiddenhausen investiert etwa eine Millionen Euro in die bauliche Erweiterung der evangelischen Bekenntnisschule.

2004 hatte die Gemeinde erstmals die 1964 eröffnete Grundschule Sundern mit einem weiteren Haustrakt für die offenen Ganztagsschule (OGS) erweitern lassen. »Damals sind wir davon ausgegangen, dass etwa 30 Prozent der Schüler den offenen Ganztag besuchen würden«, erinnerte sich Bürgermeister Ulrich Rolfsmeyer. Mit der aktuellen Entwicklung habe damals niemals gerechnet. Denn in diesem Schuljahr nehmen von insgesamt 162 Grundschülern 90 am offenen Ganztag teil, weitere 30 Kinder besuchen die Randstunde, die um 13.30 Uhr endet. Das entspricht rund 70 Prozent.

Neue Mensa

»Unsere Mensa ist zu klein für die OGS«, berichtete Schulleiterin Manuela Uphof. »Deswegen müssen wir jeden Tag die OGS-Schüler zum Treffpunkt in der Unteren Wiesestraße führen, wo sie dann essen können.« Die neue Mensa aber wird direkt neben dem bereits bestehenden OGS-Trakt Platz finden, so dass sich zukünftig alles unter einem Dach befindet.

Auch für die Schulverwaltung wird sich durch die Baumaßnahmen einiges verändern. Noch liegen die Büros der Schulleiterin und der Sekretärin sowie das Lehrerzimmer und der Besprechungsraum am Gang oberhalb der Schulaula, im Sommer aber erfolgt ihr Umzug in den Neubau. Die alten Räume über der Aula wird die Schule als Lagerräume nutzen oder sie werden in den Flur integriert. Schließlich richtet die Grundschule in dem neuen Gebäude auch einen Musikraum ein. Vorher fehlte der Platz dafür.

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