Advent im Hiddenhauser Museum mit Weihnachtsbaumverkauf Förderverein zeigt seine Handwerkskunst

Hiddenhausen (WB). Rund um das Holzhandwerksmuseum ist am kommenden dritten Adventssonntag so einiges los. Auch ein Besuch im Museum lohnt sich. Die Mitglieder des Fördervereins haben eine Ausstellung mit eigenen Arbeiten zusammengestellt.

Von Ruth Matthes
Advent im Museum: Günter Wörmann mit seinen neuen Teelichthaltern und Heinz Willer mit einer Schale von Jürgen Keller an den Krippen von Marek Adam Kawiecki.
Advent im Museum: Günter Wörmann mit seinen neuen Teelichthaltern und Heinz Willer mit einer Schale von Jürgen Keller an den Krippen von Marek Adam Kawiecki. Foto: Ruth Matthes

Wer noch Geschenke für die Lieben sucht oder seine eigene Weihnachtsdeko noch ergänzen möchte, ist hier von 11 bis 17 Uhr genau richtig. Da gibt es fein gesägte, aus sechs verschiedenen Lagen bestehende Schibbögen des Vorsitzenden Günter Wörmann, farbenfrohe, von der polnischen Volkskunst inspirierte Krippendarstellungen von Marek Adam Kawiecki und gedrechselte Schalen, Vasen und Kerzenständer von Jürgen Keller. Deren glatte Oberfläche lässt die Maserung von Olive, Eibe, Nussbaum und Buche bestens zur Geltung kommen.

Zarter Baumschmuck

Wer einen filigranen Baumschmuck sucht, wird bei Bertram Kostelniks Walnussschalen fündig, die winzige gedrechselten Tannenbäumen enthalten. Eine originelle Deko sind die aus Naturmaterialien wie Zweigen, Nüssen und Bucheckern gefertigten Sterne und Männlein von Gerold Johannes. Die erzgebirgische Tradition der Lichter tragenden Engel und Bergmänner, Kurrendesänger und Schneemänner nimmt Johannes Meier mit seinen Drechselarbeiten auf. Günter Meyer zur Heide hat Vogelhäuschen gebaut. Das mit Palmin und Körnern gefüllte Glas darin lockt die Tiere an.

Auf einem weiteren Tisch haben die Vereinsmitglieder hübsche Kleinigkeiten wie Engel und Sterne vereint, die zugunsten des nächsten karitativen Projektes des Diakonischen Werkes abgegeben werden. Auch alte Werkzeuge bieten die Fachleute an.

Advent im Café

Außerdem sind einige Holzskulpturen des syrischen Künstlers Mervan Omar zu sehen. Der Bildhauer leitet am Sonntag eine Werkstatt, in der Kinder mit Pappe und Holzresten ihr »Haus der Zukunft« bauen können. Stärken können sich die Gäste mit Bratwurst und Getränken.

Wer gerne einmal eine ägyptische Linsensuppe kosten möchte, kann dies von 14 bis 18 Uhr im Café Alte Werkstatt. Zum Abschluss der Reihe »Alte Heimat – Neues Zuhause« kocht Nour El Houda. Die Suppe wird am Feuerkorb und bei Glühwein im kleinen Park gereicht.

Parallel zu beiden Aktionen läuft auf dem Gelände ein Weihnachtsbaumverkauf.

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