Oliver Störmer ist neuer König des Schützenvereins Schweicheln-Bermbeck Oben angekommen

Hiddenhausen (WB). Oliver Störmer ist neuer König des Schützenvereins Schweicheln-Bermbeck. In einem spannenden Stechen am Adlerhochstand hat sich der 47-Jährige gegen Andreas Justen durchgesetzt. An seiner Seite regiert seine Königin und Lebensgefährtin Claudia Schröder.

Von Thomas Meyer
Hoch soll er leben: Der neue Schützenkönig Oliver Störmer lässt sich von Sinan Steiner und Fabian Generotzky vom Adlerhochstand durch den Schützengarten tragen. Das Publikum klatscht dazu lautstark Beifall.
Hoch soll er leben: Der neue Schützenkönig Oliver Störmer lässt sich von Sinan Steiner und Fabian Generotzky vom Adlerhochstand durch den Schützengarten tragen. Das Publikum klatscht dazu lautstark Beifall. Foto: Thomas Meyer

Neuer Jugendkönig ist Jonas Rolfsmeier

Adjutant des neuen Majestätenpaares wird Frank Buschmann, die Hofpaare bilden

Uwe Peter und Erika Bock sowie Hans Dieter und Hilda Adam. »Oliver ist seit seiner Kindheit Vereinsmitglied, war zweimal Jugendkönig, aktiver Sportschütze, Vereinskassierer und jetzt mit seiner Regentschaft seine Schützenkarriere gekrönt«, verriet Festhauptmann Sven Rahlmeier. Neuer Jugendkönig ist Jonas Rolfsmeier, sein Adjutant Sven Brandt.

Mit Hochdruckreiniger abgekärchert

Vor Beginn des Königsschießens musste seine scheidende Majestät Mario Möller einiges über sich ergehen lassen. Vom Glanz des Festsamstags, bei dem sich das Regentenpaar fein herausgeputzt vom Schützenvolk bejubeln lässt, ist beim Schützenfrühstück am Sonntagmorgen nicht mehr viel übrig. Mario Möller hatte in seinen Garten eingeladen, dazu spielte der Spielmannszug. Dann aber musste das Vereinsoberhaupt seine Schuhe ausziehen, wurde von Maik Bischoff mit Schuhcreme beschmiert und von Kopf bis Fuß mit dem Hochdruckreiniger abgekärchert.

Damit nicht genug: Den anschließenden Festumzug zum Adlerhochstand erlebten Mario und Andrea Möller auf einem zum Wohnzimmer mit Couch und Fernseher umgebauten Anhänger, während Major Thomas Burandt mit BVB-Trikot und Rollator fortwährend Bier ausschenken musste.

Verdiente Mitglieder geehrt

Am Samstag hatten neben dem Festmarsch unter Begleitung des Spielmanns- und Fanfarenzugs Fürstenau und dem Festball mit befreundeten Schützen aus Eilshausen, Hiddenhausen, Oetinghausen, Herford, Oldinghausen und Mennighüffen Ehrungen der Vereinsmeister und verdienter Mitglieder auf dem Programm gestanden. Das Ehrenschild des Westfälischen Schützenbundes bekamen Maik Bischoff und Sabine Philipps, das Ehrenzeichen Jörg Hollensteiner und Ingo Güse.

Kommentare

WAS

bitte was ist so toll am schießen? Wie viele Menschen/Kinder werden jedes Jahr erschossen? Von den vom aussterbenden Tieren ganz abgesehen. Also muss Schießen super toll sein. Und eine Waffe zu haben. Ich weiß, dass das von den Schützen überhaupt nicht gerne gesehen wird. Aber eine vernünftige Erklärung warum schießen so toll ist würde ich gerne lesen.

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