63-Jähriger schießt die Oetinghauser Adlerkrone ab Jürgen Meyer zur Heide ist neuer König

Hiddenhausen (HK). Jürgen Meyer zur Heide ist neuer König der Oetinghauser Schützen. Um Punkt 20.15 Uhr trifft die von ihm abgefeuerte Kugel am Freitagabend die Krone des Adlers – nur 45 Minuten, nachdem das Königsschießens gestartet war.

Von Stefan Wolff
Nach einem spannenden Königsschießen steht am Freitagabend fest: Der neue Schützenkönig heißt Jürgen Meyer zur Heide (zweiter von rechts). Zur Königin wählte er seine Ehefrau Elke (Mitte). Adjutantin Irmgard Gutapfel (rechts) und das Hofpaar Annerose (links) und Klaus Scheffler stehen den Regenten zur Seite.
Nach einem spannenden Königsschießen steht am Freitagabend fest: Der neue Schützenkönig heißt Jürgen Meyer zur Heide (zweiter von rechts). Zur Königin wählte er seine Ehefrau Elke (Mitte). Adjutantin Irmgard Gutapfel (rechts) und das Hofpaar Annerose (links) und Klaus Scheffler stehen den Regenten zur Seite. Foto: Stefan Wolff

Zu seiner Königin erwählte der 63-Jährige seine Ehefrau Elke. Sals Adjutantin steht dem Paar in der kommenden Schützensaison Irmgard Gutapfel zur Seite. Und mit Annerose und Klaus Scheffler unterschützen zwei altgediente und erfahrene Schützen die neuen Majestäten als Hofpaar. Den »Bierring« traf Farina Rahlmeier. Sie ist damit neue Bierkönigin des Vereins. Ihren ersten offiziellen Auftritt werden König Jürgen Meyer zur Heide und sein Hofstaat nun auf dem Schützenfest des befreundeten Schützenvereins Herford-Radewig am 20. und 21. Mai. bestreiten.

Nach dem Königsschießen ging das Schützenfest am Samstagabend mit einer großen Party im Festzelt weiter. Nachdem Silke und Manfred Hempelmann den Tanz eröffnet hatten, sorgte dann die Showband »Brisant« aus Minden für Stimmung unter der Zeltkuppel.

Am Sonntag schließlich hatte der Schützenverein die Hiddenhausener Bürgerinnen und Bürger zur traditionellen Erbsensuppe eingeladen, bevor dann die Proklamation der neuen Majestäten ihres Hofstaats erfolgte. Diese Gelegenheit nutzte der Vorsitzende der Oetinghauser Schützen, Bernd Guszausky, der scheidenden Schützenkönigin Silke Hempelmann, ihrem Ehemann und Schützenkönig Manfred Hempelmann sowie Adjutantin Christina Hempelmann mit einer kleinen Rede zu danken. »Ihr habt dem Verein mit viel Herz und Leidenschaft vorgestanden und uns dabei viel Freude gebracht«, sagte Bernd Guszausky an die drei »Hempelmänner« gewandt. Der Vorsitzende ergänzte: »Wir haben sehr viel zusammen gelacht und auch das ein oder andere Abenteuer erlebt.« Von allen royalen Insignien muss sich Silke Hempelmann übrigens noch nicht trennen: Noch bis November darf sie sich mit der Kette der Hiddenhauser Gemeindeschützenkönigin schmücken.

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