Weshalb das Stäbchen in den Corona-Testzentren der Mühlenkreiskliniken sehr weit in die Nase geschoben wird
Unangenehm ja, gefährlich nein

Herford (WB) -

Es kratzt, kitzelt – und manchmal schießen Tränen in die Augen: Die Abstrich-Methode in Herfords größten Corona-Testzentren am Güterbahnhof und an der Oststraße sorgt für Gesprächsstoff. Denn hier wird das Stäbchen besonders tief in die Nase geschoben. Muss das wirklich sein? Von Moritz Winde
Mittwoch, 21.04.2021, 19:00 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 21.04.2021, 19:00 Uhr
Zähne zusammenbeißen: Marlow Schröder (22) wird am Alten Güterbahnhof auf das Coronavirus getestet. Um ein zuverlässiges Ergebnis zu bekommen, muss das Stäbchen durch die Nase in den Rachenraum geschoben werden – im Schnitt zehn Zentimeter tief. Foto: Moritz Winde
Mit dieser Frage sieht sich Finn Leciejewski – er leitet die Abstrichstellen der Mühlenkreiskliniken – täglich konfrontiert. Der Medizin-Student kann manche Negativ-Reaktion gut nachvollziehen. Auch er empfinde die Prozedur als unangenehm, sagt aber auch: „Es gibt aus unserer Sicht keine Alternative.“ Um einen guten, qualitativ hochwertigen und sicheren Abstrich zu garantieren, werde ein tiefer, nasopharyngealer Abstrich genommen. „Das bedeutet, dass wir einen Rachenabstrich durch die Nase machen. Coronaviren fühlen sich im oberen Rachenraum besonders wohl.
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